Große Namenssuche mit Tiger-Paten

Berliner Sparkasse übernimmt die Patenschaft für Tiger-Vierlinge. Raisa, Olga, Aljoscha, Kirill, Natalja … wie sollen die acht Wochen alten Amurtiger-Vierlinge heißen?

  • Tiger Vierlinge im Tierpark Berlin

Dr. Johannes Evers, Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Sparkasse und neues Mitglied des Aufsichtsrates der Zoologischer Garten Berlin AG besuchte am Freitag seine neuen Schützlinge im Tierpark. Die Berliner Sparkasse hat die Patenschaft für die Amurtiger-Vierlinge übernommen und wird ihre Kunden in Kürze aufrufen, Namensvorschläge für den kleinen Amurtiger-Jungen und seine drei Schwestern einzureichen. Aufgrund ihrer sibirischen Wurzeln sollten die vier möglichst russische Namen bekommen.

Die Rasselbande wurde am 23. April 2015 im Berliner Tierpark geboren. Erstmals hat Tiger-Mutter Aurora (5 Jahre) ausreichend Milch und kann ihren Nachwuchs ohne Hilfe der Tierpfleger allein aufziehen. Dank guter Muttermilch wiegen die Vierlinge ca. acht Kilo und werden täglich mobiler: Das Fauchen wird geübt, die noch immer viel zu groß erscheinenden Pranken führen tapsend durchs Gehege. Ansonsten ist Spielen und Herumtollen ebenso hoch im Kurs wie ausgiebige Kuscheleinheiten mit Mama Aurora. Wer ein großer Tiger werden will, braucht eben auch ein wenig Ruhe.

Die Tiger-Eltern (Aurora und Vater Darius, 9 Jahre) sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes und aufgrund ihrer Abstammung sehr wertvoll für die Amurtiger-Population. Insgesamt wurden bis heute 134 Amurtiger-Jungtiere im Tierpark geboren, ein enorm wichtiger Beitrag für diese stark bedrohte Tigerunterart.

Amurtiger, auch als Sibirischer Tiger bekannt, sind die größten lebenden Katzen auf der Erde. Sie bevölkern die Taiga-Wälder im äußersten Südosten Russlands, streifen bis an die Grenze zu China und Nordkorea. Ihr Bestand zählt heute nur noch rund 450 Tiere, zurückzuführen auf die massive Bejagung der Tiere sowie die großflächige Zerstörung ihres Lebensraumes in den 40er Jahren des  20. Jahrhunderts.

 „Wir freuen uns, dass die Berliner Sparkasse die Patenschaft für unsere vier Katzenkinder übernommen hat und uns damit bei der wichtigen Aufgabe der Arterhaltung unterstützt. Nun sind wir gespannt, welche Namensvorschläge von den Berliner Sparkassenkunden eingereicht werden“, sagt Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem an.

Dr. Johannes Evers weiß: „Der Tierpark ist immer ein lohnendes Ausflugsziel – für Touristen genauso wie für die Berliner selbst. Vor allem natürlich wenn es heißt: Wir haben Nachwuchs. Die Artenvielfalt zu erhalten, das haben sich die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Fahnen geschrieben. Ich hoffe, dass die Berliner Sparkasse mit dieser Patenschaft ein wenig dazu beitragen kann.“

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Heute, 27. Mai
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