ARTENSCHUTZSTIPENDIUM

Mit dem internationalen Artenschutzprogramm Berlin World Wild werden junge Naturschützer*innen aus aller Welt gefördert, die sich für den langfristigen Schutz bedrohter Arten und Lebensräume, sowie Umweltbildung einsetzen. 

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    #TeamWild

    Mit dem Stipendium werden Artenschützer*innen unterstützt. Aus zahllosen Bewerbungen aus über 40 Ländern wurden sieben großartige Menschen ausgewählt. Ein herzliches Willkommen an das #TeamWild!

    Adrian Leitoro

    Name des Projekts

    NAPO - Nature and People As One

    Mission

    Aufbau eines Hirtennetzwerks

    Einsatzort

    Kenia, Afrika

    Das traditionelle Wissen indigener Völker spielt eine wichtige Rolle im Artenschutz. Adrian Leitoro engagiert sich dafür, dass die Hirten in den Landschaften des Mount Marsabit in Kenia aktiv in den Naturschutz einbezogen werden. Sein Ansatz überträgt diesen Hirten die Verantwortung für den Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen. So wird langfristig sichergestellt, dass gefährdete Lebensräume und Arten geschützt werden.

     

    Zum Projekt

    Ich setze mich für die die Förderung eines wirksamen und fairen Naturschutzes ein, der den Gemeinschaften und der Natur zugutekommt.
    Adrian Leitoro

    Eva Johnson

    Name des Projekts

    Women in Conservation Organization (WICO)

    Fokus

    Frauen im Naturschutz

    Einsatzort

    Tansania, Afrika

    Eva Johnson setzt sich für eine aktive Beteiligung von Frauen im Naturschutz ein. Die durch sie mitgegründete Organisation WICO hilft Frauen in Tansania dabei sich alternative Einkommensquellen zu erschliessen und das nötige Wissen für die Durchführung von Artenschutzprojekten zu erlangen.

     

    Zum Projekt

    WICO wird dazu beitragen, eine Gemeinschaft zu schaffen, in der Frauen selbstbewusst und in der Lage sind, sich am Naturschutz zu beteiligen.
    Eva Johnson

    Guilherme Costa Alvarenga

    Name des Projekts

    Mamirauá Institut für nachhaltige Entwicklung

    Mission

    Konflikte zwischen Mensch und Jaguar lösen

    Einsatzort

    Amazonas, Brasilien

    Der natürliche Verbreitungsschwerpunkt des Jaguars sind die Regenwälder des Amazonas. Guilherme Costa Alvarenga sammelt seit 10 Jahren Felddaten zur Verbreitung der Großkatze in Brasilien. In seiner aktuellen Forschungsstudie erhebt er Daten zu Wildtierkorridoren des Jaguars. Sein Ziel ist es, gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung Lösungswege für ein friedliches Miteinander zwischen Jaguar und Mensch zu entwickeln.

     

    Mehr Infos

    Ich sehe mich in der Lage, die Herausforderungen des Naturschutzes in den am stärksten bedrohten Jaguar-Habitaten Brasiliens anzugehen (…).
    Guilherme Costa Alvarenga

    Jailabdeen A

    Fokus

    Ganges-Gavial

    Mission

    Schutz einer seltenen Krokodilart

    Einsatzort

    Indien, Asien

    Entlang des Chambal-Flusses in Indien befindet sich die weltweit größte Population des Ganges-Gavials. Jailabdeen A sammelt vor Ort Daten, um die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten entlang des Flusses auf die Nutzung der Sandbänke durch diese Tiere zu untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen, zukünftige Schutzmaßnahmen abzuleiten.

     

    Zum Projekt

    Meine Forschung ist für das Management und den langfristigen Schutz der Gaviale in der National Chambal Sanctuary sehr wichtig.
    Jailabdeen A

    Janam Shrestha

    Name des Projekts

    Red Panda Network

    Mission

    Erforschung des Roten Pandas

    Einsatzort

    Himalaya, Nepal

    Die Hauptgefahr für das Überleben der Roten Pandas besteht in der Abholzung ihres Lebensraums im Himalaya. Janam Shrestha erforscht die Rolle der Roten Pandas als Samenverbreiter. Diese Tiere ernähren sich unter anderem von Beeren und Früchten, deren Samen sie durch ihren Kot ausscheiden. Dadurch tragen sie wahrscheinlich zur Erhaltung der Artenvielfalt in den Wäldern bei.

     

    Zum Projekt

    Durch meine Arbeit hat sich mein Blickwinkel des "Mensch und Natur"-Ansatz verschoben, die Umsetzung von Forschungsergebnissen zusammen mit Naturschutzmaßnahmen vor Ort ist für den langfristigen Artenschutz wichtig.
    Janam Shrestha

    Mildren Juma

    Fokus

    Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf das Fluss-Ökosystem

    Mission

    Schutz für Fischschwärme im Mara-Fluss

    Einsatzort

    Tansania und Kenia, Afrika

    Der Mara-Fluss verläuft durch Kenia und Tansania und ist von entscheidender Bedeutung als Lebensquelle für zahlreiche Wildtiere und die örtliche Bevölkerung. Mildren Juma untersucht die Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf das Fluss-Ökosystem, insbesondere mögliche Folgen von Wasserkraftprojekten auf die lokalen Fischbestände. Die von ihr gesammelten Daten dienen als Wissensbasis für politische Entscheidungsträger.

     

    Mehr Infos

    Aufgrund der Veränderungen die ich in Kenia, einem Land mit großer Artenvielfalt, beobachte, insbesondere der Verlust wichtiger Lebensräume und verschiedener Arten, bin ich motiviert [einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten].
    Mildren Juma

    Yi-Feng Wang

    Name des Projekts

    Wildlife Conservation Research Unit

    Mission

    Wiederansiedlung für den Nebelparder ermöglichen

    Einsatzort

    Taiwan, Asien

    In den Wäldern Taiwans wurde der Nebelparder seit mehr als 35 Jahren nicht mehr gesehen. Yi-Feng Wang sammelt vor Ort Daten, um herauszufinden, ob der Lebensraum geeignet ist und genug Beutetiere vorhanden sind. Er bezieht auch das Wissen der einheimischen Gemeinschaften in seine Forschung ein. Mit seinem Projekt prüft er, ob es möglich ist, die gefährdeten Großkatzen wieder in diesem Gebiet anzusiedeln.

     

    Zum Projekt

    Meiner Leidenschaft für den Nebelparder folgend, habe ich meine Reise gestartet, um diese Tierart in ihre historische Heimat zurückzubringen.
    Yi-Feng Wang

    BERLIN WORLD WILD ©

    das Artenschutzprogramm der Zoologischen Gärten Berlin

    Fotos: © Shannon Diener

    Öffnungszeiten

    Heute, 29. Februar
    9:00 - 18:00 Uhr
    Letzter Einlass: 17:00 Uhr
    Alle Öffnungszeiten

    Fütterungen & Trainings

    • Alle sind satt – heute keine Fütterungen mehr
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    Plan

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