Traurige Nachricht aus dem Tierpark Berlin

Giraffenjungtier muss nach kurzer Zeit eingeschläfert werden

Im Tierpark Berlin ist ein am Samstag, den 21. März, geborenes männliches Giraffenjungtier gestorben. Das Kalb von Mutter Amalka, für die es bereits das fünfte Jungtier war, zeigte von Beginn an Probleme beim Aufstehen und im Bewegungsablauf. Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung und engmaschiger Beobachtung verschlechterte sich sein Zustand zunehmend. Untersuchungen ergaben, dass das Jungtier an einer angeborenen Entzündung der Gelenke (Polyarthritis) litt. Diese Erkrankung erklärt, warum es von Geburt an nicht aufstehen konnte und machte eine selbstständige Nahrungsaufnahme unmöglich. Da keine Aussicht auf eine nachhaltige Stabilisierung bestand und das Tier keine Überlebenschance gehabt hätte, wurde in enger Abstimmung zwischen Tierärzt*innen, Kuratoren und Tierpflege entschieden, das Jungtier am 23. März zu erlösen. In den vergangenen Jahren konnte der Tierpark Berlin zahlreiche erfolgreiche Nachzuchten bei den Rothschildgiraffen verzeichnen, zuletzt 2024 mit drei Jungtieren, die nach wie vor Teil der Herde sind.

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