Gemütlich, aber zielstrebig geht es für Panzernashorn Betty samt Baby zuerst einmal in die Schlammkuhle – die Morgentoilette für Mutter und Sohn wartet – um anschließend ganz erfrischt durch das Gelände zu traben. Ein Grashalm in der Schnauze, der kleine Bulle gehört definitiv zur lässigen Sorte…
„Wir sind sehr glücklich, dass Betty und ihr Nachwuchs wohlauf sind. Der Kleine säugt stetig, tobt umher und ruht zwischendurch immer wieder. Alles verläuft bestens, Betty kann in ihrer Mutterrolle voll und ganz aufgehen und wir können auf medizinische Versorgung komplett verzichten“, berichtet Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem über den Nachwuchs bei den Panzernashörnern.
Jetzt fehlt dem Kleinen nur noch ein passender Name! Und den sucht der Tierpark Berlin ab sofort über Facebook. Tierparkfans klicken einfach auf facebook.com/tierparkberlin und kommentieren den Post mit der Namenssuche. Noch bis Freitagabend können Vorschläge eingereicht werden – dann entscheiden Reviertierpfleger Mario Hammerschmidt und seine Kollegen über den Namen unserer neusten Berliner Schnauze: „Wir wünschen uns am liebsten einen Namen, der zur Herkunftsregion der Panzernashörner passt. Oder einen mit einer schönen Bedeutung.“ Es bleibt mit Spannung zu erwarten, wie kreativ die Nashorn- und Tierparkfans sind.
Panzernashörner – benannt nach der charakteristischen Faltung ihrer Haut – sind in ihrer Heimat im Nordosten Indiens und Nepal vom Aussterben bedroht. Geschätzt leben nur noch rund 2.800 Tiere in freier Wildbahn. Erfreulicherweise scheinen die Schutzmaßnahmen zu wirken – es wurde zuletzt ein ansteigender Trend beobachtet. Der Tierpark Berlin engagiert sich gemeinsam mit der internationalen Zoo-Gemeinschaft für den Schutz und die Erhaltung von Nashörnern: Betty und Belur sind ebenso Teil des internationalen Zuchtprogrammes.


