Auge in Auge mit Linus

Model Linus Weber wird Namenspate für Giraffennachwuchs im Tierpark Berlin

    Vom Catwalk auf den Giraffensteg: Publikumsliebling und Model Linus Weber gibt dem jüngsten Giraffennachwuchs seinen Namen und wirbt bei seinem Besuch in der Berliner Giraffenlodge für Natur- und Artenschutz.

    Die Gemeinsamkeiten mit seinem Namenspaten sind offensichtlich: Mit einer beachtlichen Größe von über 1,90 Metern, langen Beinen und jeder Menge Charme zieht der junge Rothschild-Giraffenbulle im Tierpark Berlin bereits viele Blicke auf sich. „Der Nachwuchs von Giraffenkuh Katharina (21) und Giraffenbulle Jabulani (14) wächst von Tag zu Tag, inzwischen haben sich auch die beiden Hörnchen ganz aufgerichtet, die bei der Geburt noch flach am Kopf anliegen“, berichtet Kurator Martin Kränzlin.

    Für den 27-Jährigen steht jedoch etwas anderes im Mittelpunkt als die offensichtlichen Parallelen: Mit dem Gedanken „Man schützt nur das, was man kennt“ möchte Linus Weber die Aufmerksamkeit rund um die Patenschaft nutzen, um insbesondere Kindern und jungen Menschen Tiere und Natur näherzubringen. „Ich bin kein Tierexperte. Aber ich finde es immer spannend, neue Dinge zu lernen. Wenn ich dabei Kindern zeigen kann, wie faszinierend Tiere und Natur sind, dann mache ich das sehr gerne“, sagt Linus.

    Bekannt wurde Linus Weber als Zweitplatzierter und Publikumsliebling der ersten Männerstaffel von Germany’s Next Topmodel. Seine internationale Modelkarriere begann bereits im Alter von 17 Jahren. Heute lebt der gebürtige Bayer in Berlin und erreicht mit seiner positiven Art, seinem offenen Umgang mit Legasthenie und seiner Nahbarkeit Hunderttausende Menschen auf Social Media und darüber hinaus. „Wenn Kinder durch so eine Patenschaft anfangen, sich für Tiere, Natur oder Artenschutz zu interessieren, dann hat es sich schon gelohnt“, erklärt Weber. „Was mich hier besonders beeindruckt, ist die Leidenschaft des gesamten Teams, das jeden Tag für die Tiere da ist. Ohne diesen Einsatz wären viele Schutz- und Arterhaltungsprogramme gar nicht möglich.“

    Die Rothschild-Giraffe zählt zu den am stärksten bedrohten Giraffen weltweit. In ihrem natürlichen Lebensraum leben nur noch etwa 1.400 Tiere. Die Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten trägt dazu bei, gesunde und genetisch vielfältige Populationen außerhalb des natürlichen Lebensraums zu sichern.

    Auch über die Tierparkgrenzen hinaus engagiert sich der Tierpark Berlin für den Schutz der Giraffen. Über das Artenschutzprogramm „Berlin World Wild“ unterstützen Zoo und Tierpark Berlin das Wild Nature Institute in Tansania. Dort erforschen Wissenschaftler*innen die Tiere im natürlichen Lebensraum und entwickeln Maßnahmen zum langfristigen Schutz der höchsten Landsäugetiere der Erde. Zudem werden Bildungsprojekte gefördert, um insbesondere Kindern und Jugendlichen die Bedeutung des Giraffenschutzes näherzubringen.

    Langjährige Patin der gesamten Giraffenherde im Tierpark Berlin ist die HOWOGE.

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