Tamarau auf Mindoro (Philippinen)

Der Tamarau (Bubalus mindorensis), auch Mindoro-Zwergbüffel genannt, lebt mit rund 420 Tieren ausschließlich (endemisch) auf der Philippineninsel Mindoro.

Mindoro gehört - wie die Philippinen insgesamt - zu einem globalen Biodiversitätshotspot und ist ein Zentrum für endemische Tierarten. Der Gesamtbestand, ausgehend von der letzten Bestandserhebung im April 2015, beträgt ca. 420 Tiere, welche sich auf drei Teilpopulationen verteilen. Die größte Teilpopulation umfasst etwa 400 Tiere im Baco-Iglit-Nationalpark im Zentrum der Insel.

Die Konzentrierung fast aller Tiere in einer Teilpopulation macht diese extrem anfällig. Zudem gibt es keine Backup-Population, denn diese Wildrindart wurde nie in einem Zoo außerhalb der Philippinen gehalten. Lebte die Art einstmals mit etwa 10.000 Individuen auf der gesamten Insel Mindoro, wurde sie durch übermäßige Jagd (auch durch ausländische Trophäenjäger), Habitatverlust und Krankheiten von Hauswasserbüffeln auf heute etwa 420 Individuen dezimiert und auf die überwiegend grasbewachsenen Vulkanhänge in einer Höhe von bis zu 2500 Metern im Baco-Iglit-Nationalpark zurückgedrängt. Die IUCN stuft den Tamarau daher als vom Aussterben bedroht ein.

Die in Manila ansässige D´Aboville Foundation ist weltweit derzeit die einzige Nichtregierungsorganisation, welche den Schutz des Tamarau aktiv vorantreibt und organisiert. Im Berichtsjahr entschloss sich der Tierpark Berlin, nicht zuletzt weil er einen großen Bestand an Wildrindern hält, die Schutzmaßnahmen für den Tamarau auf Mindoro durch die D`Aboville Foundation zu unterstützen.

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