Unsere Mitarbeiter geben Einblicke – Teil 2: Hirsche/Kamele

Für Tierpfleger ist die Arbeit oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Der "International Zookeeper Day" stellt das besondere Engagement der Tierpfleger seit 2015 am 4. Oktober jeden Jahres in den Mittelpunkt. Der Tierpark Berlin widmet seinen Mitarbeitern in diesem Jahr gleich eine ganze Woche – die Zookeeper Week. Jeden Tag berichten Mitarbeiter von ihrer Arbeit und ihren Herausforderungen. Heute: Anett Krüger. Sie ist seit mehr als 30 Jahren im Tierpark Berlin tätig.

Hirsche und Kamele sind das Metier von Anett Krüger. Zusammen mit ihren Kollegen betreut sie auch die Wildrinder, Maras und Pekaris. „Die Fläche, für die wir zuständig sind, ist ziemlich groß“, erzählt sie. Das sei es auch, was den Tierpark ausmache: „Die Tiere haben hier unheimlich viel Platz und den Raum, den sie brauchen“, sagt die Tierpflegerin.

Interaktion und Verhaltensanalyse

Schon in Kindertagen entwickelte Anett Krüger großes Interesse für Tiere. „Ich kann mich erinnern, dass ich damals unbedingt einen Hund haben wollte.“ Bevor sie sich zur Tierpflegerin ausbilden ließ, absolvierte sie einige Praktika. „Das kann ich jedem, der sich für diesen Beruf interessiert, nur empfehlen. So bekommt man einen Eindruck, was es bedeutet, Tierpfleger zu sein.“ Pflegen und Saubermachen sei das eine, die Interaktion mit den Tieren und die Verhaltensanalyse das andere.

Tiere muss man lieben

Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Anett Krüger nun schon im Tierpark Berlin. Und sie sagt: „Ich mache das immer noch sehr, sehr gern. Es liegt mir einfach, naturnah zu arbeiten. Was das Wetter betrifft, muss man natürlich abgehärtet sein, im Winter wie im Sommer. Als Tierpfleger sollte man Tiere lieben, aber nicht zu sensibel sein. Wie Menschen auch, müssen Tiere lernen.“

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