Unsere Mitarbeiter geben Einblicke – Teil 1: Afrikanische Huftiere

Für Tierpfleger ist die Arbeit oft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung. Der "International Zookeeper Day" stellt das besondere Engagement der Tierpfleger seit 2015 am 4. Oktober jeden Jahres in den Mittelpunkt. Der Tierpark Berlin widmet seinen Mitarbeitern in diesem Jahr gleich eine ganze Woche – die Zookeeper Week. Jeden Tag berichten Mitarbeiter von ihrer Arbeit und ihren Herausforderungen. Sie verraten, warum sie sich für ihren Beruf entschieden haben. Und nicht zuletzt geben sie wertvolle Tipps für angehende Tierpfleger. Den Anfang macht Enrico Rödiger, der vor 32 Jahren mit einer Ausbildung im Tierpark Berlin begonnen hat.

„Mein Wunsch war es eigentlich schon immer, etwas mit Tieren zu machen“, erzählt Enrico Rödiger. Für die Ausbildung zum Tierpfleger entschied er sich aber nicht ohne Weiteres. Erste Eindrücke verschaffte er sich zunächst als Ferienhelfer im Tierpark und später auch in einer Tierpark-AG. Heute arbeitet er im Revier für Afrikanische Huftiere. Zu diesen gehören unter anderen Giraffen, Zebras und Antilopen. „Wir füttern, pflegen, reinigen und umsorgen Groß und Klein. Und natürlich haben wir immer ein offenes Ohr für die Besucher.“

Tierpfleger arbeiten bei Wind und Wetter

Von seiner Berufswahl war vor allem sein Vater damals wenig angetan. Sollte der Jugendliche doch lieber erst einmal ein „richtiges Handwerk“ erlernen. „Heute ist mein Vater sehr glücklich darüber, dass ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Vor allem, wenn man in den Bekanntenkreis schaut. Im Laufe der Jahre mussten viele ihren Beruf wechseln. Ich bin froh, dass ich seit 32 Jahren im Tierpark arbeiten kann."

Angehende Tierpfleger sollten vor allem Enthusiasmus für die Arbeit mit Tieren mitbringen und gern in der Natur sein. Sie sollten sich gleichzeitig aber auch bewusstmachen, dass es ein harter Job ist. „Du musst bei Wind und Wetter arbeiten. Auch dieser Sommer hatte es wirklich in sich.“ Und zuletzt dürfe das handwerkliche Geschick nicht fehlen.

Im Tierpark gibt es immer etwas zu entdecken…

Den Tierpark vergleicht Enrico Rödiger mit der Insel Mallorca. „Im Tierpark ist es zu jeder Jahreszeit schön. Wenn Besucher sagen, sie haben den Tierpark an einem Tag erkundet, dann kann ich das kaum glauben. Auf 160 Hektar gibt es schließlich immer etwas zu entdecken.“

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