12.05.2011

Besonderheit im Zoo Berlin: Doppelter Nachwuchs bei den Maguari-Störchen!


Nur in wenigen Zoos der Welt kann man den südamerikanischen Maguaristorch beobachten. In Europa sind die Haltungen an den Fingern abzuzählen und gezüchtet werden die Verwandten unseres Weißstorches derzeit regelmäßig nur im Berliner Zoo. Im dritten Jahr in Folge schlüpften am 7. März - noch im Winterquartier - zwei Küken, die jetzt als flügge Jungvögel gemeinsam mit ihren Eltern ihre ersten Ausflüge in einer großen Freiflugvoliere unternehmen dürfen. Neben einem Jungstorch des letzten Jahres leisten ihnen hier unter den wachsamen Augen der Altvögel noch zwei Andenkondore Gesellschaft. Selbst diese großen Geier müssen aber Abstand halten, denn die Störche wissen sich zu verteidigen.
Vom Weißstorch unterscheiden sich die erwachsenen Maguaristörche durch die auffällig rote Gesichtshaut um das Auge, den blaugrauen Schnabel sowie den gegabelten Schwanz. Die Jungvögel mit ihrem dunklen Gefieder hingegen ähneln eher einem Schwarzstorch. In zwei Monaten erst wird man sie farblich nicht mehr so deutlich von den Eltern unterscheiden können.
Maguaristörche besiedeln mit abnehmenden Bestandszahlen den südamerikanischen Kontinent östlich der Anden von Venezuela bis nach Argentinien.


Dr. Ragnar Kühne



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