30.04.2010

Australischer Laufvogel begeistert die Zoobesucher: Nachwuchs bei den Emus!

Der Berliner Zoo zeigt Vertreter aller Laufvögel.

So die afrikanischen Strauße, die Kasuare aus Neuguinea und Nordaustralien, die südamerikanischen Nandus und die nahe verwandten Darwin-Nandus und als Besonderheit, die neuseeländischem Kiwis. Nur in wenigen anderen Zoos sind ähnlich viele der flugunfähigen Laufvögel so formenreich vertreten wie in Berlin. Auch gelingt in Berlin die Zucht bei allen Arten regelmäßig.

Jetzt schlüpfte im Brutapparat der Fasanerie ein Emu, der schnell zu einem wahren Besuchermagneten wurde. Der Kleine ist im Jugendgefieder längsgestreift und seinen Kopf zieren gekräuselte Federn. Um dem Kleinen nicht das Gefühl der Einsamkeit zu geben, leben mit ihm drei Indische Laufenten zusammen. Er verträgt sich mit seinen Kumpeln hervorragend, obwohl er diese um ein Vielfaches an Körperhöhe überragt.

Emus sind in ihrer Heimat in Australien noch nicht vom Aussterben bedroht. Ihr Bestand profitiert von den Wasserstellen, die von Farmern im ganzen Land für die Rinder- und Schafherden angelegt werden. Emus können zwar nicht fliegen, aber dafür sehr schnell und auch ausdauernd rennen. Sie erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h.

Hinweis für die Presse: Der gerade drei Wochen alte Emu-Jungvogel kann am Dienstag, dem 4. Mai 2010, in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr in der Fasanerie fotografiert werden.

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