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Nachzucht bei den Bartagamen im Tierpark Terrarium
In den letzten Tagen schlüpften im Inkubator aus einem Gelege von 15 Eiern, die am 12. November 2011 im Terrarium abgelegt worden waren, 11 Bartagamen, Pogona vitticeps. Die Elterntiere gelangten erst 2011 in den Tierbestand. Die Mutter wurde im Mai des frühen Morgens einfach im Pappkarton vor die Pförtnerloge gestellt - eine Verfahrensweise, die einem Tier unwürdig ist. Natürlich haben sich Pförtner und Tierpfleger sofort um das Tier gekümmert. Zufällig wusste eine Tierpflegerin, dass im Tierheim Wesendahl ein Männchen einsam herumsitzt, was uns freundlicherweise dann auch zur Verfügung gestellt wurde. Die beiden haben sich auf Anhieb verstanden und nun schon zum wiederholten Male befruchtete Eier abgelegt, zuletzt Heiligabend und kurz vor Silvester. So können wir auch in der Zukunft mit Nachwuchs rechnen.
Attraktiv sind die aus den halbtrockenen bis trockenen Gebieten im östlichen Zentralaustralien stammenden Bartagamen durch ihren breiten, dreieckigen Kopf mit der starken Bestachelung am Hinterkopf, Bart (namensgebend) und Seiten. Sie sind dunkelgrau bis graubraun, gelegentlich gelb bis rötlich und besitzen auf dem Rücken zwei Längsstreifen aus gelben Flecken. Der Schwanz ist gebändert. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Wirbellosen, Kleinsäugern, Jungvögeln oder kleinen Echsen und Pflanzlichem. Die Weibchen legen bis 25 Eier, aus denen nach 68 bis 98 Tagen die Jungen schlüpfen.
Dr. Falk Dathe
Wiss. Oberassistent
Fototreff: Freitag, 20.1.2012, 11.00 Uhr im Terrarium
Dr. Bernhard Blaszkiewitz / Direktor von Zoo und Tierpark Berlin
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