Tierpark-Berlin
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23.07.2012

Zweites Jungtier bei den Uganda-Giraffen im Tierpark Berlin geboren


Nur 20 Tage nachdem Giraffen-Jungtier „Jule“ das Licht der Welt erblickte, wurde im Tierpark Berlin eine zweite Uganda-Giraffe geboren: Das weibliche Jungtier mit dem Namen „Dorle“ kam in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli zur Welt und ist das erste Jungtier der fünfjährigen Giraffe „Inge“. Die ersten Wochen verbrachten die beiden Jungtiere „Dorle“ und „Jule“ gemeinsam mit ihren Müttern getrennt von der Gruppe. Nun wurden sie mit den übrigen Giraffen zusammengeführt, so dass die Tierparkbesucher ab sofort eine zehnköpfige Uganda-Giraffenherde auf der weitläufigen Außenanlage des Tierparks Berlin beobachten können. Dort gibt es für die beiden Jungtiere „Dorle“ und „Jule“ einiges zu entdecken, und nicht zuletzt haben sie dank ihrer Größe von bereits 1,85 m gute Sicht auf die im Mai geborenen Elefantenjungtiere.
Die Uganda- oder Rothschild-Giraffe ist eine von neun Unterarten der Giraffe. Während sie früher vom Westen Kenias bis nach Uganda und in den Sudan häufig anzutreffen war, wurden ihre Bestände inzwischen, abgesehen von kleinen Restpopulationen in Kenia und Uganda, nahezu vollständig ausgerottet. So leben heute nur noch weniger als 670 Individuen der Uganda-Giraffe im natürlichen Lebensraum, weshalb sie von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als bedroht eingestuft wird.  

Dipl. Biol. Florian Sicks
Kurator für Säugetiere


Fototreff: am Dienstag, 24. Juli 2012, 11.00 Uhr am Giraffenhaus.


Dr. Bernhard Blaszkiewitz / Direktor von Zoo und Tierpark Berlin
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