Elefantennachwuchs im Tierpark Berlin
Nachdem 2006 das Afrikanische Elefantenmädchen "Kariba" - der 11. Elefant seit 1998 im Tierpark Berlin - zur Welt kam, hat es 2007 gleich zwei Mal Nachwuchs gegeben.
Am Sonntag, dem 20. Mai 2007, brachte die 26jährige Afrikanische Elefantenkuh „Pori“ ihr 3. Kalb zur Welt. Der kleine Bulle wurde auf der Freianlage geboren und begab sich schon wenige Minuten nach der Geburt in das Badebecken der Freianlage. Dabei stellte sich heraus, dass neugeborene Elefanten schon schwimmen können. Der kleine Schwimmer erhielt den Namen „Kando“. Er hatte ein Geburtsgewicht von 117 kg und eine Rückenhöhe von 91 cm. Mutter „Pori“ betreute ihr Kalb hervorragend.
Am Mittwoch, dem 22. August gab es dann zum 13. Mal Elefantennachwuchs. Die 22jährige „Bibi“, die 1999 das Kuhkalb „Matibi“ hatte, das heute im Zoo Osnabrück lebt, wurde morgens um 8 Uhr ebenfalls auf dem Freigehege von einem Kuhkalb entbunden. Das 95 kg schwere und 92 cm große Kalb erhielt den Namen „Panya“. Auch „Bibi“ erwies sich als gewohnt zuverlässige Mutter. Vater beider Kälber ist der 22jährige „Tembo“, der damit zum 7. Mal für Nachwuchs sorgte.
Der Tierpark Berlin gehört zu den erfolgreichsten Elefantenzüchtern in der europäischen Zoowelt. Das 1989 noch von Prof. Dathe geplante und eingeweihte Elefantenhaus trägt ganz wesentlich zu dieser Erfolgsstory bei. Nicht nur ausreichender Stallraum, sondern auch großflächige Freianlagen, die dem Laufbedürfnis der grauen Riesen aus Asien und Afrika Rechnung tragen, sind eine wichtige Voraussetzung.
Und natürlich müssen sich die Elefanten mögen. Offensichtlich funktioniert dies in Friedrichsfelde besonders gut, denn sowohl unser Asiatischer Elefantenbulle „Ankhor“ als auch der Afrikaner „Tembo“ sind bei ihren Kühen äußerst beliebt.



