Afrikanischer Elefant

(Loxodonta africana)

Der Afrikanische Elefant ist das größte existierende Landsäugetier Afrikas. Sein Rüssel verfügt über zwei „Finger“ zum Greifen, im Gegensatz zu seinem Verwandten, dem Asiatischen Elefanten, der nur einen hat.

STECKBRIEF

Herkunft
Süd- und Ostafrika bzw. Zentralafrika

Lebensraum
Afrikanische Savannen und Trockenwälder (südlich der Sahara)

Nahrung
Pflanzen, Zweige, Früchte, Wurzeln

Bestand
ca. 685.000

Größe
durchschnittlich 3,20 m (max. 4 m)

Gewicht
Bis zu 6 t

Brut-/Tragzeit:
ca. 22 Monate

Erreichbares Alter
60 bis 70 Jahre in menschlicher Obhut

Wissenswertes zum Afrikanischen Elefanten

Afrikanische Elefanten sind nachtaktive Vegetarier. Sie können nicht schwitzen und suchen deshalb während der kühleren Nacht nach Nahrung, um tagsüber auszuruhen. Einmal am Tag besuchen sie eine Wasserstelle und trinken bis zu 200 Liter. Auf ihrem pflanzlichen Menüplan stehen vorwiegend Gräser, Blätter, Zweige und Baumrinden, wovon sie täglich rund 150 Kilogramm fressen.

 

Viele Fähigkeiten

Im Gegensatz zu Asiatischen Elefanten, bei denen nur die Bullen sichtbare Stoßzähne haben, sind diese bei Afrikanischen Elefanten bei Männchen und Weibchen zu finden. Bei einem Bullen können diese sogar drei Meter lang werden. Außerdem haben afrikanische Savannenelefanten riesige Ohren. Diese dienen ihnen als praktisches Kühlsystem: Bei Hitze pumpen sie Blut hinein, kühlen es durch starkes Wedeln ab und lassen es wieder zurück in den Körper fließen.

 

Elfenbein – beliebtes Jagdobjekt

Die Stoßzähne, die Afrikanische Elefanten zum Ausgraben von Wasserlöchern und Wurzeln, Abschaben von Baumrinden oder zur Verteidigung nutzen, sind seit jeher beliebte Jagdobjekte. Aus dem Elfenbein, das wegen des hohen Preises auch als „weißes Gold“ bezeichnet wird, stellte man Musikinstrumente, Schmuck oder Ziergegenstände her. Erst durch massive Einschränkungen des Elfenbeinhandels konnte sich der Bestand der vom Aussterben bedrohten Elefanten wieder etwas erholen.

 

Schnelle Läufer auf leisen Sohlen

Obwohl die riesigen Elefanten bis zu sechs Tonnen auf die Waage bringen, können sie ein Tempo von bis zu 40 Stundenkilometer erreichen. Im Wettkampf hätte der Mensch, der nur halb so schnell ist, auf jeden Fall verloren. Doch selbst, wenn die Dickhäuter so richtig Gas geben, ist ihr Tritt erstaunlich leise, denn ihr Fußpolster aus Binde- und Fettgewebe federt jeden ihrer schweren Schritte perfekt ab.

 

Stimmt es, dass...?

Neben ihren Stoßzähnen haben Elefanten auch Backenzähne, mit denen sie pflanzliche Nahrung zermahlen. Tatsächlich wachsen Elefanten im Vergleich zu uns Menschen ganze fünf Mal neue Sätze – zählt man die Milchzähne hinzu, sind es sogar sechs. Während unsere dritten Zähne also schon künstlich sind, futtern Elefanten noch lange munter mit ihren natürlichen Beißern weiter.

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Von Oktober bis Ostern zwischen 11.00 -12.00 Uhr

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