Neuer Wohnbereich für die Pekaris im Tierpark

Erneuerte Anlage ist für Tiere und Menschen ein echtes Highlight

Nach langer Renovierung ist das neue Heim für die Chaco-Pekaris endlich fertig. Seit Herbst letzten Jahres wurde die Anlage im Tierpark Berlin umgestaltet. Die Metallzäune wurden durch Trockengräben ersetzt und landschaftlich wurde der Bereich dem natürlichen Lebensraum der Nabelschweine-Art nachempfunden. So entstand ein abwechslungsreicher Lebensraum für die grunzenden Wonneproppen. Doch auch dem Besucher bietet die Umgestaltung die spannende Möglichkeit, Pekaris auch einmal aus der Nähe beobachten zu können. Die Anlage ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die durch einen Trockengraben getrennt werden und jeweils eine Familiengruppe der Pekaris beherbergen. Die beiden Populationen mit einer Gruppe aus 10 und einer aus 6 Tieren stammt ursprünglich von Zoos aus Los Angeles, Phoenix und San Diego.

Stark bedrohte Tierart

Chaco-Pekaris gehören zu den am stärksten bedrohten Säugetieren Zentralsüdamerikas. Chaco-Pekaris sind die größten Exemplare ihrer Art. Ihr natürlicher Lebensraum ist der Trockenchaco, ein Trockendornwald in Paraguay, Bolivien und Argentinien. Durch die großflächige Abholzung und Umwandlung in Weideland für die Rindermast, wird der Lebensraum der Tiere immer stärker eingeschränkt und ihre Arterhaltung stark bedroht.

Tierpark Berlin koordiniert das EEP für die Chaco-Pekaris

Auch für die Chaco-Pekaris gibt es das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Das Programm fördert die langfristige Erhaltungszucht von Aussterben bedrohter Tierarten, die von Zoos organisiert werden. Der Tierpark Berlin etablierte das Programm für die Chaco-Pekaris und koordiniert dieses zukünftig.

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