Liebe Freunde von Zoo und Tierpark Berlin,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen heute die aktuelle Ausgabe unseres Newsletters „Berliner Fauna“ zu übersenden. In dieser Neujahrs-Ausgabe können Sie wieder mehr erfahren über die bevors-tehenden Veranstaltungen und Neuigkeiten aus Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark. Dies ist aber noch nicht alles! Lassen Sie sich überraschen. Es ist ein Newsletter für Groß und Klein, mit Interviews, Kolumnen, kniffligen Rätseln und vielem mehr.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 mit vielen spannenden und interessanten Erlebnissen in Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark Berlin.
 
Herzlichst Ihrund Ihre
Dr. Bernhard BlaszkiewitzGabriele Thöne
 
Vorstand Zoologischer Garten Berlin AG und Geschäftsführer Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH
 
Kontakt Newsletter:
Telefon: +49 (0)30 - 25 401 0
E-Mail: info@berliner-fauna.de
 
 
 
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Der Hauptstadtzoo auf der Internationalen Grünen Woche 2012, 20. bis 29. Januar 2012

Das Grau in Grau der vergangenen Tage hat ein Ende. Es grünt so grün: Vom 20. bis 29. Januar 2012 bringt die Internationale Grüne Woche auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm frische Farbe in den Alltag. Und Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark sind auch wieder dabei. Unser Stand befindet sich – wie immer – in der Blumenhalle, Halle 9c, Stand 301. „Berlin im Wandel – Berliner Pflanzen und Gärten“ lautet das diesjährige Motto. Fauna und Flora treffen hier aufeinander. Ein einzigartiges floristisches Baustellen-Szenario, das für Aufbruch und Entwicklung steht. Typisch Berlin eben. Eine blühende Schaustelle, inszeniert mit Elementen des Berliner Stadtschlosses. Über 30.000 Blumen und Blüten bieten ein sinnliches Erlebnis.

Und wir sind mittendrin. Mit unserem traumhaften Zoologischen Garten Berlin und unserem Tierpark Berlin, dem einmaligen Landschaftstiergarten passen wir schließlich auch in die Blumenhalle. Und wir wollen alle interessierten Besucherinnen und Besucher auf die sehenswerten Parkanlagen aufmerksam machen, die nicht nur die grüne Umgebung der Tierhäuser bilden, sondern auch beide die Handschrift des berühmten preußischen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné tragen. Auf unserem Messestand erwartet die Gäste eine farbenfrohe und lebendige Kulisse, untermalt mit „tierischen Klängen“, die einen Besuch in der Blumenhalle zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Mit Unterstützung der Zoo-Schule werden verschiedene wissenschaftlich-pädagogische Tier-Rätsel angeboten, weiterhin erwartet das Publikum ein unterhaltsames Programm und Raum für viele Gespräche. Vorträge für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Schülerprogramms „Erlebniswelt Messe" werden das Programm mit spannenden und interessanten Themen abrunden. Besuchen Sie uns in der Halle 9 am Stand 301 und holen Sie sich Ihren exklusiven Messecoupon für eine 15% Ermäßigung beim Kauf einer Jahreskarte für Zoo, Aquarium oder Tierpark. Zu finden ist der Hauptstadtzoo Berlin am Messestand Nr. 301c in der Blumenhalle (Halle 9). Geöffnet ist die Internationale Grüne Woche in der Zeit vom 20. - 29. Januar 2011 täglich von 10 - 18 Uhr, am 21., 27. und 28. Januar jeweils von 10 - 20 Uhr.

Weitere Infos unter: www.gruenewoche.de.

Fotos: Zoo Berlin

 

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Ein Zoodirektor auf Reisen

Gut 300 zoologische Gärten in der ganzen Welt hat der Direktor von Zoo und Tierpark Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, bisher besucht. 25 Zoos, die ihn durch ihre Artenvielfalt, ihre Lage und ihre architektonische Originalität am meisten beeindruckt haben, beschreibt er in seinem neuen Buch „Ein Zoodirektor auf Reisen. Meine Lieblingszoos rund um die Welt“. Eine Weltreise ganz besonderer Art. „Die Schilderungen sollen Appetit machen auf Zoologische Gärten und zu deren Besuch anregen. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man so konzentriert und bequem Eindrücke von Tieren, ihrem Verhalten und ihrer Lebensweise gewinnen. Zoos sind die idealen Orte zur Erholung beim Durchschreiten der Naturlandschaften“, so Dr. Blaszkiewitz über seine Eindrücke. Das Buch gibt es am Info-Point vom Zoo Berlin und in den Souvenir-Shops vom Tierpark Berlin sowie in allen Buchläden.

Preis: 24,95 Euro.

 

Quelle: Lehmanns Buchhandlung

 

Hoch die Tassen

Wir sollen ja pro Tag an die zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu uns nehmen, raten uns die Experten. Was manchmal gar nicht so einfach ist, weil wir oft vergessen, etwas zu trinken. Aber mit der Tasse und dem Becher mit Gorilla-Print aus unserer neuen Merchandise-Kollektion macht es viel mehr Spaß, den guten Rat zu befolgen. Auf die Gesundheit! Tasse und Becher und noch vieles mehr gibt es im Info-Point in der Zoo-Verwaltung.

 

Jahreskarte und BabyCard

Haben Sie auch einen Vorsatz für das neue Jahr gefasst? Vielleicht: sich mehr an der frischen Luft aufhalten, mehr für die Bildung tun? Wir wär’s dann mit einer Jahreskarte für Zoo, Zoo-Aquarium oder Tierpark? Zwölf Monate neue Erkenntnisse, Freude und Bewegung im Freien. Und wer gerade Nachwuchs bekommen hat, für den ist die BabyCard genau richtig. Als Inhaber einer Jahreskarte oder der BabyCard erhalten Sie nicht nur ein Jahr lang freien Eintritt für Zoo, Tierpark oder Zoo-Aquarium, sondern auch 50 Prozent Ermäßigung auf Ihre Eintrittskarte für die jeweils beiden anderen zoologischen Einrichtungen. Zusätzlich bekommen Sie 10 Prozent Rabatt in der Gastronomie von Zoo, Tierpark und Zoo-Aquarium und – als weitere Vergünstigungen – ermäßigten Eintritt im Münchener Tierpark Hellabrunn, Zoo Dresden, Zoo Köln, Zoo Rostock und im Vogelpark Marlow. Auch kombinierte Jahreskarten für Zoo und Zoo-Aquarium gibt es. BabyCards (bei Vorlage der Geburtsurkunde) und Jahreskarten erhalten Sie im Infocenter in der Verwaltung des Zoo Berlin am Hardenbergplatz 8. Im Tierpark Berlin wenden Sie sich bitte an die Kassen am Eingang Bärenschaufenster und am Eingang am Schloss Friedrichsfelde.

Siehe auch www.täglich-wilde-szenen.de.

 
 
 

Kindernachtführung, Freitag, 27. Januar und 10. Februar 2012, 18.15 Uhr, Zoo-Aquarium

Das ist das Tolle an den Wintermonaten: In dieser Zeit können mutige Forscherinnen und Forscher das geheimnisvolle nächtliche Treiben der Tiere im Zoo-Aquarium erkunden. Haie und Rochen ziehen ihre Runden im unheimlich schimmernden Wasser. Fische tauchen plötzlich wie aus dem Nichts aus der Dunkelheit auf. Mächtige Welse und Muränen kommen aus ihren Höhlen, Schlangen begeben sich auf die Jagd, die Zipfelkrötenfrösche beginnen ihr nächtliches Konzert. Ein solcher Streifzug zu den Tieren der Nacht erfordert auch eine angemessene Ausrüstung: Schwach leuchtende Taschenlampen dürfen mitgebracht werden, um die vielfältigen nächtlichen Aktivitäten besser beobachten zu können. Die Führungen dauern ca. 1,5 Stunden. Karten sind im Vorverkauf an der Kasse des Zoo-Aquariums erhältlich. Der Preis pro Karte beträgt 14 € für Kinder und 20 € für Erwachsene.

 
 

(Fotos: Peter Griesbach)

 

Musikalisches Opfer von Johann Sebastian Bach, Samstag, 28. Januar 2012, 18.00 Uhr, Tierpark Berlin, Schloss Friedrichsfelde

Johann Sebastian Bach improvisierte anlässlich einer Audienz bei König Friedrich dem Großen im Mai 1747 in Potsdam eine dreistimmige Fuge über ein Thema, das ihm der König gegeben hatte. Zurückgekehrt nach Leipzig arbeitete Bach einen Zyklus von 13 Stücken über das königliche Thema aus, ließ die Noten in Kupfer stechen und schickte das Werk am 7.7.1747 als „Musicalisches Opfer“ – kontrapunktische Sätze wie Ricercare und Canones sowie eine Trio – Sonate enthaltend – dem preußischen König. Das von Johann Sebastian Bach für Friedrich II. komponierte Werk wird am 28. Januar im Rahmen einer Veranstaltung der Freunde der Hauptstadtzoos zum 300. Geburtstag des „Alten Fritz“ vom Ensemble „Leipziger Concert“ – Dóra Ombódi (Traverso), Rahel Mai (Violino), Siegfried Pank (Violoncello), Ludger Rémy (Hammerclavier) – im Schloss Friedrichsfelde präsentiert.

Die Karten kosten 22 Euro und beinhalten einen Begrüßungssekt. Sie können telefonisch unter 030-515 314 07 oder per Email unter info@schloss-friedrichsfelde.de bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde und an allen Vorverkaufskassen. Weitere Konzerte unter: www.schloss-friedrichsfelde.de

 

Märchenstunde, Sonntag, 5. Februar 2012, 11.00 Uhr, Tierpark Berlin, Schloss Friedrichsfelde

Haben Sie es als Kind auch so geliebt, wenn Ihnen Ihre Mutter oder Ihre Oma Märchen vorgelesen hat? In diesen Genuss kommen unsere kleinen Besucher am Sonntag, den 5. Februar 2012 um 11 Uhr im Schloss Friedrichsfelde. Dann ist nämlich Märchenstunde. Mitten im wundervollen Ambiente des Schlosses werden die Kleinen verzaubert und erleben die Tierwelt von einer ganz neuen Seite. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in den Tierpark Berlin zu bezahlen. Es lesen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Freunde der Hauptstadtzoos.

Candle Light Diner, Samstag, 28. Januar und Samstag, 11. Februar 2012, 19.30 Uhr, Zoo-Aquarium

Es gehört mittlerweile zu den festen Einrichtungen in der Vorweihnachtszeit: das Candlelight Dinner im Zoo-Aquarium. Ein kulinarischer Höhepunkt. Umgeben von Doktorfischen, Kardinalfischen, Haien, Rochen und zahlreichen anderen Meeresbewohnern präsentiert Ihnen das Steigenberger Berlin ein 4-gängiges Spezialitäten-Menü mit musikalischer Untermalung. Wenn Sie an diesem besonderen Abend teilnehmen wollen, wenden Sie sich bitte ausschließlich direkt an den Veranstalter: Steigenberger Berlin, Tel.:  (030) 21 27 708, Mail: gastronomie@berlin.steigenberger.

 

Ein klingendes Fest für Friedrich II., Sonntag, 29. Januar 2012, 15.00 Uhr, Tierpark Berlin, Schloss Friedrichsfelde

Mit zwei Flöten, Cello und Cembalo wird Concerto Brandenburg im Rahmen einer Veranstaltung der Freunde der Hauptstadtzoos zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen einen musikalischen Blumenstrauß aus Werken seiner Zeit und von seinem Hofe darbieten. Zu hören sein werden unter anderem Werke des friderizianischen Rokoko. Zur Begrüßung erhalten Sie auf Schloss Friedrichsfelde ein Glas Sekt und können sich so auf das historische Ambiente einstimmen.Die Karten kosten 22 Euro inkl. Begrüßungssekt. Sie können telefonisch unter 030-515 314 07 oder per Email unter info@schloss-friedrichsfelde.de bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde und an allen Vorverkaufskassen. Weitere Konzerte unter: www.schloss-friedrichsfelde.de.

 

Brunch, Sonntag, 12. Februar 2012, 11.00 Uhr, Tierpark Berlin

In der Cafeteria mitten im größten Landschaftszoo Europas können Sie sich bei einem umfangreichen Brunch-Buffet und musikalischer Begleitung verwöhnen lassen. Genießen Sie den zweiten Sonntag des neuen Jahres mitten in tierischer Kulisse. Preis: 23 Euro (inkl. Tierpark-Eintritt), 18 Euro für Jahreskarten-Besitzer, Kinder: 11 Euro. Die Karten können Sie unter Tel.  030-51 53 14 07 oder per Email bestellen unter info@freunde-hauptstadtzoos.de. Aber auch an der Tierparkkasse Schloss Friedrichsfelde, an allen Vorverkaufskassen und bei Eventim. Der Brunch im Tierpark ist eine Veranstaltung der Freunde der Hauptstadtzoos.

 

Kinderkarneval, Samstag, 18. Februar 2012, 13.00 Uhr, Zoo Berlin, Flusspferdhaus

Ein Besuch im Zoo bildet nun mal. Also vorweg – falls Sie jemand fragen sollte: Den „Karneval der Tiere“ komponierte Camille Saint-Saëns im Januar 1886 in einem kleinen österreichischen Dorf. Am 9. März 1886 wurde der „Karneval der Tiere“ uraufgeführt. In dem Stück werden allerlei Tierrufe durch Instrumente imitiert. Das Ganze startet mit der Einleitung und dem königlichen Marsch des Löwen und endet mit dem Auftritt eines prachtvollen Schwans, der auf einem See dahingleitet, in den romantischsten Tönen intoniert vom Violoncello. Unser „Karneval der Tiere“, der Kinderkarneval im Zoo Berlin mit Karnevalsumzug, geht am 18. Februar um 13 Uhr am Flusspferdhaus los. Nein, nein, natürlich ziehen nicht die Tiere durch den Zoo, sondern Ihr Kinder könnt an dem Umzug teilnehmen. Und alle junggeblieben Karnevalsfreunde natürlich auch. Vielleicht verkleidet Ihr Euch ja selbst als Tier? Wer will, kann sich auch im Zoo schminken lassen und auch selber Masken basteln. Auch ein Prinzenpaar wird mit Euch Karneval feiern, und eine Tanzgarde sorgt mit wirbelnden Funkenmariechen-Beinen für eine Stimmung wie am Rhein.  

 

(Fotos: Zoo Berlin)

 
 
 

Wieder werden Tierpatenschaften gesucht   Wer zittert mit dem Zitteraal, wer brüllt mit dem Brüllaffen und wer wird so rot wie der Tomatenfrosch? Lachen Sie nicht, aber diese drei (nicht ganz ernst gemeinten) Erlebnisse können Sie sich erfüllen, wenn Sie zum Beispiel die Patenschaft über eines der vorgeschlagenen Tiere im Zoo-Aquarium, Tierpark oder Zoo Berlin übernehmen.   Nehmen wir mal den Zitteraal, den das Zoo-Aquarium für einen jährlichen Patenschaftsbeitrag von 400.- Euro anbietet. Dieser Bewohner Amazoniens, der bis zu 2,50 m lang werden kann, ist gar kein richtiger Aal, sondern zählt zu den Messerfischen. In seinen umgewandelten Muskeln kann er Stromstöße von bis zu 500 Volt bei 1 Ampere produzieren, mit denen er seine Beute betäubt. Wer den „Elektriker“ in natura sehen möchte, muss ins Zoo-Aquarium, Erdgeschoss, zum Becken 8 kommen.

Foto: Zoo Berlin

Der Tierpark hat sich für einen Tomatenfrosch entschieden, den ein zukünftiger Pate schon für einen jährlichen Betrag von 100.- Euro „mieten“ kann. Diese Engmaulfrösche sind knallrot, sehen aus wie eine am Boden liegende Tomate und gehören zu den wenigen Amphibien, die Zähne haben. Sie leben in den Urwäldern von Madagaskar und gehen am liebsten nachts auf Beutefang.

Foto: Tierpark Berlin

Zu guter Letzt gibt es noch einen ganz jungen Zoo-Bewohner, der einen Paten sucht: Es ist ein winzig kleiner Schwarzer Brüllaffe, der zum Jahreswechsel im Tropenaffenhaus zur Welt kam und nicht mehr als zwei Tafeln Schokolade wog (s. Tiernews). Der putzige kleine Kerl hat noch keinen Namen. Die jährliche Patenschaft beträgt 700.- Euro. Brüllaffen verdanken ihren Namen den Brüllgesängen, die sie in ihrer südamerikanischen Heimat immer wieder anstimmen. Im Zoo sind ihre „Lieder“ in den Morgenstunden zu hören. Schwarze Brüllaffen gehören zu den seltenen Zootieren, die außer in Berlin in Deutschland nur noch in zwei weiteren Zoos zu bestaunen sind.

 

Foto: Zoo Berlin

Auskünfte über Patenschaften erhalten Interessenten unter folgenden Rufnummern:

 

Zoo: Dewi Reinhard (25401-290), E-Mail: d.reinhard@zoo-berlin.de

Zoo-Aquarium: Christine Koch (25401-214), E-Mail: koch@aquarium-berlin.de

Tierpark: Regina Bütow (51531-104), E-Mail: r.buetow@tierpark-berlin.de

 
 
 

Die erste Pinguin-Party im Zoo Berlin

Da staunten die Königspinguine, die Felsenpinguine, die Humboldtpinguine und auch die Brillenpinguine: Zu ihrer Party im Zoo am 17. Dezember 2011 kamen doch tatsächlich auch Berliner „Kinderpinguine“ – die hatten sie ja noch nie gesehen…

Und dann ließen sich die echten Pinguine von ihren verkleideten „Artgenossen“ bei ihrer Fütterung bestaunen. Der Berliner Zoo hatte vor Weihnachten zur ersten Pinguin-Party geladen und bot dabei den Kinderpinguinen eine süße „Fütterung“ aus Lebkuchen, Zuckerwaffeln und Kinderpunsch an. Gabriele Thöne, kaufmännischer Zoo-Vorstand und Initiatorin des Festes, war von dem Echo begeistert: „Das hat uns allen so viel Freude bereitet. Wir werden jetzt jedes Jahr zu einer Pinguin-Party einladen.“

Für die richtige Partystimmung sorgten Tony Hurdle und seine Black Stompers mit viel Live-Musik. Tatkräftig unterstützt wurde das Vorweihnachtsfest von der Zoo-Gastronomie und dem benachbarten Hotel InterContinental Berlin („InterConti“), das erst kürzlich eine Patenschaft über einen Königspinguin übernommen hat: Die aufgebaute Live-Cooking-Staion des Hotels war von den großen und kleinen Süßmäulern ständig umlagert.

Schauspielerin Eva-Maria Schneider-Reuter begleitete die kleinen Kinderpinguine auch zur Fütterung der Seelöwen, bevor sie einen weiteren Höhepunkt der vorweihnachtlichen Party ankündigte: Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer hatte als Überraschung sein neues Buch mitgebracht und las daraus „die kürzeste Weihnachtsgeschichte der Welt“ vor. Diese besteht aus zwei Sätzen mit 11 Wörtern und drei Jubelrufen von Kindern. Sie wurde übersetzt in über 40 Sprachen. Und dann durften die kleinen Kinderpinguine zeigen, welche Sprache sie außer der deutschen noch beherrschen. Wer sich traute, die kürzeste Weihnachtsgeschichte der Welt in einer Fremdsprache vorzulesen (zum Beispiel Hebräisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Kroatisch…), bekam von Thomas Mac Pfeifer das Buch geschenkt. 12 Kinder trauten sich – einer übersetzte den deutschen Text sogar spontan ins Mongolische – denn diese Sprache gibt es in dem Buch noch gar nicht…

Nicht nur im Wasser gab es Pinguine bei der Pinguin-Party, es hatte sich auch einer unter das Publikum gemischt. Wer entdeckt ihn auf dem Bild?

„Wwwau!“ Mit diesem Jubelruf endete die kürzeste Weihnachtsgeschichte der Welt. Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer war begeistert von den Kindern, die seine Geschichte auf der Pinguin-Party in vielen Sprachen der Welt vorlasen. Und auch Moderatorin und Schauspielerin Eva-Maria Schneider-Reuter (rechts) staunte über die Vielsprachigkeit der jungen Zoo-Besucher.

Fotos: Carlos Frey

 
 
 

Im Jahr 2009 gründeten Zoo und Tierpark Berlin die Junior Zoo-Universität Berlin (JZUB) und starteten den Lehrbetrieb mit 50 „Studenten und Studentinnen“ im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. In einer einmaligen Art und Weise können dort die jungen Menschen die Naturwissenschaften im Sinne der Gebrüder von Humboldts kennenlernen. Jeweils an Sonnabenden reisen sie gedanklich um die Welt, erfahren Grundlagenwissen und stellen sich naturwissenschaftlichen Problemen. Im Wechsel finden Vorlesungen und Seminare statt, wobei Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark Berlin den Schwerpunkt bilden. Mitunter geht es in Exkursionen auch an andere Orte, wie beispielsweise dem Ethnologischen Museum oder dem Naturkundemuseum. Die Dozenten der JZUB kommen aus ganz unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Bereichen, von Zoologen bis zu von der Helmholtz- und der Leibniz-Gemeinschaft repräsentierten Wissenschaftsbereichen. Ein zweites Standbein neben den Vorlesungen und Seminaren ist das Begleitprogramm der Junior Zoo-Universität. Hier können alle Interessierten, d.h. neben den „Studenten und Studentinnen“ auch deren Freunde, Eltern, Großeltern und andere Besucher teilnehmen. Dabei geht es um so spannende Themen wie Evolutionsbiologie, Raumfahrt, das Leben der Menschen in anderen Erdteilen und vieles andere mehr. Am Ende ihres Studiums können die jungen „Studenten und Studentinnen“ einem Alumni-Club beitreten, und es öffnen sich für sie die Türen von Laboratorien und anderen Institutionen.

 

Jetzt heißt es aber warm anziehen. „Von Lemmingen und Eisbären – Forschung auf Grönland“ ist das Thema des nächsten Begleitprogramms, das wir am Samstag, 11. Februar 2012 von 12 bis 14 Uhr anbieten. Im Lichtensteinsaal der Zoo-Gastronomie auf dem Zoogelände stellt Dr. Benoît Sittler von der Universität Freiburg als Leiter der Forschungsgruppe Grönland die Ergebnisse und Erfahrungen aus einem über 20-jährigen Langzeit-Projekt in eindrucksvollen Bildern vor und ermöglicht faszinierende Einblicke in die Welt der Lemminge, Schneeeulen, Moschusochsen und Eisbären. Fressen und gefressen werden bestimmen dort die raue arktische Natur, aber auch der aktuelle Klimawandel ist deutlich spürbar. Erstmals sehen sich die Forscher mit Eisbären auf dem Land konfrontiert, die Hunger haben. Es gilt der Eintritt mit dem Zoo-Ticket. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.jzub.de

 
 
 

Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark präsentieren sich vom 20. bis 29. Januar 2012 auf der 77. Internationalen Grünen Woche (s. Tipp des Monats). Unser Stand befindet sich – wie immer –  in der Blumenhalle, die diesmal unter dem Motto „Berlin im Wandel – Berliner Pflanzen und Gärten“ steht. Wir freuen uns über Ihren Besuch am Stand 301 in der Halle 9c. Sie dürfen sich aber auch gerne auf dem „virtualmarket“ der Grünen Woche tummeln! Unter der Adresse http://www.virtualmarket.gruenewoche.de sind wir, Zoo und Tierpark Berlin, als Aussteller vertreten. Schauen Sie doch einmal dort hinein!

 

Haben Sie noch Fragen? Dann schreiben Sie uns doch unter info@zoo-berlin.de. Wir freuen uns auf Ihre Mails.

www.zoo-berlin.de

www.aquarium-berlin.de

www.tierpark-berlin.de

 
 
 

Welcher Monat fehlt?

 

Das neue Jahr ist gerade mal ein paar Tage alt, da zählen wir schon die Monate bis zum Jahresende. Sie sollen diese in dem Monats-Puzzle finden: 11 Monate haben wir versteckt – waagerecht, senkrecht, diagonal oder rückwärts zu lesen. Aber einen Monat haben wir vergessen. Welcher ist es?

Die Antwort bitte per E-Mail bis 31. Januar 2012 an:

rate-mal@berliner-fauna.de

Unter den richtigen Einsendungen entscheidet das Los über die Gewinner. Drei von ihnen erhalten jeweils zwei Freikarten für einen Tag im Zoo, Zoo-Aquarium oder Tierpark (der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zoo- und Tierparkmitarbeiter und deren Angehörige dürfen leider nicht teilnehmen).

Hier die Auflösung aus der Dezember-Fauna. Das war doch eine ganz schön harte Nuss, das Weihnachts-Puzzle, oder?

So musste die richtige Lösung lauten:

WEIHNACHTSMANN, CHRISTBAUM, WEIHNACHTSKUGEL, GESCHENKE, KRIPPENSPIEL, MARIA, JOSEF, STILLENACHT, HIRTEN, STALL, BETHLEHEM, WEIHNACHTSENGEL, CHRISTMETTE, KIRCHENGLOCKEN.

 
 
 

 

Rendezvous mit Anna-Margareta Peters

Die ehemalige Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Somalia und in Südafrika, zu deren Runden um den Globus Auslandseinsätze wie Norwegen, Togo, Argentinien, Somalia und Südafrika zählen, ist sesshaft geworden. Nach dreijähriger Tätigkeit als Protokollchefin des Landes Berlin (1990 – 1993) ist die heute 72jährige Anna-Margareta Peters 1999 nach Umzug Bonn-Berlin wieder Berlinerin geworden und 2004 nach Pensionierung endgültig nach Berlin zurückgekehrt. Seit November 2011 ist sie Vorstandsvorsitzende der Stiftung Luftbrückendank.

 

Foto: Privat

Die Stiftung Luftbrückendank ist zum 10. Jahrestag von Blockade und Berliner Luftbrücke von Willy Brandt im Jahre 1959 gegründet worden. Sagen Sie in drei Sätzen, welche Bedeutung diese Stiftung heute noch hat.

Es ist Aufgabe der Stiftung, die Verbindung Berlins zu den die Luftbrücke tragenden Staaten USA, Großbritannien, Frankreich und der unter dem Schirm des Commonwealth „mitfliegenden“ Länder Australien, Kanada, Neuseeland und Südafrika zu festigen und zu vertiefen. Wir erinnern an das in der modernen Geschichte menschlich, politisch, militärisch, technisch und logistisch einmalige Unternehmen, das Überleben einer bedrohten Stadt zu sichern - bis zur Wiedervereinigung, die es ohne die Luftbrücke vermutlich nicht gäbe. Wir wollen die Botschaft der Luftbrücke und unseren Dank weitergeben an jüngere Generationen, denn wer nicht weiß, woher er kommt, wird nicht wissen, wohin er geht oder gehen sollte.

Sie haben jahrelang im Ausland gearbeitet. Sie sind eine richtige Weltbürgerin. Welches waren Ihre wichtigsten Erfahrungen? 

Das Urteil zu „richtiger Weltbürgerin“ ist, glaube ich, jenen zu überlassen, die mich in der Welt trafen. Meine wichtigsten Erfahrungen: Es muss ein Ende haben mit unserem eurozentrischen Weltbild. Andere denken und leben anders als wir. Blick auf Deutschland von außen kann heilsam sein: Wir leiden auf hohem Niveau.

Als Sie 1990 nach Berlin kamen, um hier das Amt der Protokollchefin zu übernehmen, hatten Sie ein lustiges Erlebnis mit einem Urberliner. Erzählen Sie mal diese Schmunzelgeschichte.

Ein offensichtlich sehr kundiger Senats-Chauffeur holte mich ab von Tegel und erklärte auf der Fahrt ins Rathaus Schöneberg: „Det würd' nischt mit Ihnen als Protokollchefin“. Auf meine vorsichtige Frage „Warum nicht?“ erläuterte er: „Sie sind weder Mann noch blaublütig wie all' Ihre Vorgänger. Det bring' Se nich.“ Vom Schießplatz Mogadischu kommend, konnte mich das nicht umhauen… 

Sechs Wochen danach meldete meine freundliche Vorzimmer-Besetzung: „Ein Herr möchte Sie sprechen, sagt, es dauere nicht lange, will aber nicht sagen, worum es geht.“ Und da stand er, der mit „det würd nischt mit Ihnen“, im Rahmen der offenen Tür, schaute mir klar-gerade in die Augen und verkündete: „Tschuldijung, aba ick hab' ma jeirrt.“ Ich war sprachlos… vor Dank und Anerkennung.

Hand aufs Herz: Wann waren Sie zum letzten Mal im Zoo oder im Tierpark in Friedrichsfelde?

Mit kleiner Hand und großem Herzen bekenne ich freimütig: Lange war ich nicht im Zoo oder im Tierpark in Friedrichsfelde. Ich verspreche, mich zu bessern, zumal mich Tiere und ihre Weisheit interessieren.

Sind Sie eigentlich tierlieb, haben Sie vielleicht sogar ein Haustier?

Ja, ich halte mich für tierlieb, habe aber Probleme mit Menschen, die erklären: „Weil ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.“ Nein, ich habe kein Haustier, weil ich zu häufig auf Reisen bin. Es wäre nicht fair, mein Haustier allein zu lassen oder fremd zu geben.

Vor welchen Tieren haben Sie Angst?

Eigentlich vor keinem, erinnere mich aber an eine Situation, die ich nicht wieder erleben möchte: Bei Game Walk in Südafrika, einer Art Safari-Pirsch zu Fuß, geriet ich mit einer kleinen Menschengruppe zwischen eine Büffel- und eine Elefanten-Herde. Der Ranger hatte sein Gewehr ständig im Anschlag. Das muss ich nicht wieder haben – selbst bei großer Anhänglichkeit zu meinem letzten Gastland Südafrika.

Gibt es ein Tiererlebnis, das Sie nie vergessen werden?

Ja, es gibt ein trauriges: Als Sechsjährige hatte ich einen Hund, Pfiffi, einen wunderschönen, treuen, fröhlichen Promenadenmischungsgefährten. Wir waren ein Herz und eine Seele. Die Staupe machte dem ein Ende. Es war meine erste Begegnung mit dem Tod eines mir nahestehenden Vierbeiners.

Welches ist Ihr Lebensmotto?

Es gibt keine Veränderung, außer wir tun sie.

Wir suchen Ihr Lieblingstier? Verraten Sie es aber nicht, sondern nennen Sie uns drei Tiere zur Auswahl. Die Leser dieses Zoo-Newsletters sollen es nämlich erraten.

Gazelle – Eichhörnchen – Giraffe 

In der letzten Ausgabe haben wir Sie nach dem Lieblingstier des Botschafters von Ecuador, S.E. Jorge Jurado gefragt. Haben Sie es erraten? Es ist der Brillenbär.

 

Zoologischer Garten Berlin AG
Hardenbergplatz 8
10787 Berlin

Telefon + 49 (0)30 - 254 01 - 0
Telefax + 49 (0)30 - 254 01 - 255
E-Mail: info@zoo-berlin.de

Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg
92 HRB 4306 NZ

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz
DE136782336

Vorsitzender des Aufsichtsrats
Frank Bruckmann

Vorstand
Dr. Bernhard Blaszkiewitz
Gabriele Thöne

Redaktion: Claudia Bienek (V.i.S.d.P), Thomas Mac Pfeifer, Heidi Müller


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