Liebe Freunde von Zoo und Tierpark Berlin,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen heute die aktuelle Ausgabe unseres Newsletters „Berliner Fauna“ zu übersenden. In dieser Weihnachts-Ausgabe können Sie wieder mehr erfahren über die bevorstehenden Veranstaltungen und Neuigkeiten aus Zoo, Zoo-Aquarium und Tierpark. Dies ist aber noch nicht alles! Lassen Sie sich überraschen. Es ist ein Newsletter für Groß und Klein, mit Interviews, Kolumnen, kniffligen Rätseln und vielem mehr.

Zoo und Tierpark Berlin wünschen eine schöne Adventszeit
 
Herzlichst Ihrund Ihre
Dr. Bernhard BlaszkiewitzGabriele Thöne
 
Vorstand Zoologischer Garten Berlin AG und Geschäftsführer Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH
 
Kontakt Newsletter:
Telefon: +49 (0)30 - 25 401 0
E-Mail: info@berliner-fauna.de
 
 

Neu im Zoo-Aquarium Berlin – Riesenasseln aus der Tiefsee
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Pinguin-Party, Samstag, 17. Dezember, 14.00 bis 16.30 Uhr im Zoo Berlin

Spätestens seit dem Hollywood-Blockbuster „Happy Feet“ mit dem kleinen Kaiserpinguin Mumble, der nicht singen, dafür aber steppen kann, ist ganz klar: Pinguine sind cool. Wenn das kein Grund ist, endlich eine eigene Pinguin-Party im Zoo Berlin zu feiern! Am Samstag, dem 17. Dezember 2011, lassen wir am Pinguin-Haus die faszinierenden Bewohner der Südhalbkugel steppen. Mit Live-Musik, einer tierischen Überraschung, Pinguin-Quiz, Spielen, Kinderschminken, Waffeln backen, heißen Getränken...

Wer will, der kann in Pinguin-Kostüm zur Party in den Zoo kommen. Da sich das meiste draußen abspielt, empfehlen wir wetterfeste Kleidung. Für die Pinguin-Party ist der normale Zoo-Eintrittspreis (Erwachsene: 13 €/Kinder ab 5 Jahren: 6,50 €) zu bezahlen.

Mit einer großen Überraschung im Weihnachtsgepäck tritt Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer auf: Er wird die kürzeste Weihnachtsgeschichte der Welt vorlesen. Sie besteht  aus nur zwei Sätzen mit elf Wörtern und drei Jubelrufen von Kindern. Aber sie wurde übersetzt in über 40 Sprachen! Jede Sprache kommt nur einmal ran. Sind mehr Kinder mit derselben Sprache da, wird das Los den Vorleser bestimmen. Und um diese Sprachen geht es:

Deutsch, Afrikaans, Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dänisch, Englisch, Estnisch, Farsi, Finnisch, Französisch, Georgisch, Griechisch, Hebräisch, Indonesisch, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Kasachisch, Kikuyu, Kiswahili, Koreanisch, Kroatisch, Lateinisch, Lettisch, Litauisch, Luxemburgisch, Moré, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Sardisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Usbekisch, Weißrussisch.

Wir freuen uns, wenn ganz viele Kinder kommen...

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T-Shirt

Es heißt ja, dass allein die Kraft der guten Gedanken einen Menschen erwärmen kann. Damit Sie in der kalten Jahreszeit so richtig tierische Kräfte entwickeln: Wie wär’s da mit unserem neuen T-Shirt mit Gorilla-Print aus unserer Merchandising-Kollektion? Das T-Shirt mit dem Zoo-Logo und noch vieles mehr gibt es ab sofort in den Verkaufsshops auf dem Zoo-Gelände und im Info-Point.

 

Jahreskarte

Sie sind noch auf der Suche nach einem ausgefallenen Weihnachtsgeschenk? Dann hätten wir eine gute Idee. Wir wär’s mit einer Jahreskarte für Zoo, Zoo-Aquarium oder Tierpark? Zwölf Monate neue Erkenntnisse, Freude und Bewegung. Als Inhaber einer Jahreskarte erhalten Sie nicht nur ein Jahr lang freien Eintritt für Zoo, Tierpark oder Zoo-Aquarium, sondern auch 50 Prozent Ermäßigung auf Ihre Eintrittskarte für die jeweils beiden anderen zoologischen Einrichtungen. Zusätzlich bekommen Sie 10 Prozent Rabatt in der Gastronomie von Zoo, Tierpark und Zoo-Aquarium und – als weitere Vergünstigungen – ermäßigten Eintritt im Münchener Tierpark Hellabrunn, Zoo Dresden, Zoo Köln, Zoo Rostock und im Vogelpark Marlow. Auch kombinierte Jahreskarten für Zoo und Zoo-Aquarium gibt es.

 

Tierisches Quartett

Das Spielen sollte zu den Feiertagen auf keinen Fall zu kurz kommen. Da haben wir ja alle viel Zeit. Kennt Ihr schon unser Kartenquartett-Spiel „Faszinierende Tierwelt“? Das Besondere: Auf den Karten sind nicht irgendwelche Tiere abgebildet, sondern alle 32 Tiere – von den Raubtieren bis zu den Fischen – sind die Bewohner von Zoo, Aquarium und Tierpark. Unsere Fotografen Peter Griesbach und Klaus Rudloff haben alle Tiere dafür abgelichtet. Vielleicht siehst Du sie ja bei Deinem nächsten Besuch wieder.

 

Ein Zoodirektor auf Reisen

Gut 300 zoologische Gärten in der ganzen Welt hat der Direktor von Zoo und Tierpark Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, bisher besucht. 25 Zoos, die ihn durch ihre Artenvielfalt, ihre Lage und ihre architektonische Originalität am meisten beeindruckt haben, beschreibt er in seinem neuen Buch „Ein Zoodirektor auf Reisen. Meine Lieblingszoos rund um die Welt“. Eine Weltreise ganz besonderer Art. „Die Schilderungen sollen Appetit machen auf Zoologische Gärten und zu deren Besuch anregen. Nirgendwo sonst auf der Welt kann man so konzentriert und bequem Eindrücke von Tieren, ihrem Verhalten und ihrer Lebensweise gewinnen. Zoos sind die idealen Orte zur Erholung beim Durchschreiten der Naturlandschaften“, so Dr. Blaszkiewitz über seine Eindrücke. Das Buch gibt es am Info-Point vom Zoo Berlin und in den Souvenir-Shops vom Tierpark Berlin sowie in allen Buchläden. Preis: 24,95 Euro.

 

Quelle: Lehmanns Buchhandlung

 
 
 

Kindernachtführung, Freitag, 23. Dezember 2011 und 13. Januar 2012, 18.15 Uhr, Zoo-Aquarium

Endlich ist es wieder soweit. In den Wintermonaten können mutige Forscherinnen und Forscher das geheimnisvolle nächtliche Treiben der Tiere im Aquarium erkunden. Haie und Rochen ziehen ihre Runden im unheimlich schimmernden Wasser. Fische tauchen plötzlich wie aus dem Nichts aus der Dunkelheit auf. Mächtige Welse und Muränen kommen aus ihren Höhlen, Schlangen begeben sich auf die Jagd, die Zipfelkrötenfrösche beginnen ihr nächtliches Konzert. Ein solcher Streifzug zu den Tieren der Nacht erfordert auch eine angemessene Ausrüstung: Schwach leuchtende Taschenlampen dürfen mitgebracht werden, um die vielfältigen nächtlichen Aktivitäten besser beobachten zu können. Die Führungen dauern ca. 1,5 Stunden. Karten sind im Vorverkauf an der Kasse des Aquariums erhältlich. Der Preis pro Karte beträgt 14 € für Kinder und 20 € für Erwachsene.

 
 
 

Fotos: Peter Griesbach

Märchenstunden, Sonntag, 18. Dezember, 11.00 Uhr, im Zoo und Tierpark Berlin

Haben Sie es als Kind auch so geliebt, wenn Ihnen Ihre Mutter oder Oma Märchen vorgele-sen haben? In diesen Genuss kommen unsere kleinen Besucher an ausgesuchten Sonntagen um 11 Uhr im Schloss Friedrichsfelde oder im Antilopenhaus im Zoo Berlin. Dann ist nämlich Märchenstunde. Mitten im weihnachtlichen Ambiente werden die Kleinen verzaubert und erleben die Tierwelt von einer ganz anderen Seite. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist lediglich der Eintritt in Tierpark oder Zoo zu bezahlen.

Candlelight Dinner, Freitag, 16. Dezember, Samstag, 17. Dezember 2011 und Samstag, 14. Januar 2012, 19.30 Uhr, Zoo-Aquarium

Es gehört mittlerweile zu den festen Einrichtungen in der Vorweihnachtszeit: das Candlelight Dinner im Zoo-Aquarium. Ein kulinarischer Höhepunkt. Umgeben von Doktorfischen, Kardinalfischen, Haien, Rochen und zahlreichen anderen Meeresbewohnern präsentiert Ihnen das Steigenberger Berlin ein 4-gängiges Spezialitäten-Menü mit musikalischer Untermalung. Wenn Sie an diesem besonderen Abend teilnehmen wollen, wenden Sie sich bitte ausschließlich direkt an den Veranstalter: Steigenberger Berlin, Tel.:  (030) 21 27 708, Mail: gastronomie@berlin.steigenberger.

Heiligabend im Berliner Zoo, 11 Uhr

Für alle, denen das Warten auf die Bescherung zu lange dauert, bieten wir am Heiligabend ein Weihnachtsabenteuer an. Wir gehen „Rudolf“, dem Rentier, und seinen Freunden auf ihrer langen Reise vom Nordpol ein Stück entgegen. Unterwegs begegnen wir vielen Tieren, von denen wir spannende Geschichten hören. Wir erfahren, wie schwierig das Leben in eisiger Kälte ist und was für Tricks Tiere anwenden, um dort zu überleben. Begleitet uns auf eine lustige und weihnachtlich-besinnliche Reise durch den winterlichen Zoo. Zum Abschluss wartet auf Sie noch eine tierische Überraschung. Die Weihnachtstour für unsere jungen und jung gebliebenen Besucher startet um 11 Uhr am Zooeingang Hardenbergplatz (Löwentor). Dort sind auch Teilnahmekarten im Vorverkauf erhältlich. Kosten: € 4,00 Aufpreis zur Eintrittskarte für Erwachsene, Kinder zahlen lediglich € 4,00 für die Führung bei sonst freiem Eintritt. Für Teilnehmer wird ein Mindestalter von sechs Jahren empfohlen. Kinder ab zehn Jahren können ohne die Begleitung Erwachsener teilnehmen. Die Tour endet gegen 12.15 Uhr.

 

Foto: Zoo Berlin

Schwarzblond: Schwarzblonde Weihnacht, Dienstag, 27. Dezember 2011, 20.00 Uhr, Tierpark Berlin

Das bekannte Berliner Duo „Schwarzblond“ – Lady Chamäleon Monella Caspar und die Schokoladenseite Benny Hiller – werden berauschen mit einem Varieté-Konzert „Schwarzblonde Weihnacht“.

Für alle großgebliebenen Kinder präsentiert Schwarzblond seine „Schwarzblonde Weihnacht“. In leuchtenden Regenbogenfarben rieselt der Schnee zwischen vier Oktaven und glamourösen Kostümen. Augenzwinkernde Poesie trifft auf bittersüße Realität. Frohe Weihnachten! Benny Hiller, der androgyne Latin Lover am Klavier, vereint in seiner vier Oktaven Stimme Himmel & Hölle. Er bringt sein Publikum zum Lachen, Staunen und Gänsehäuten. Seine blonde Hälfte, Monella Caspar ist Lady Chamäleon. Sie schlüpft in jede Rolle. Mit ihrer Baby-Doll-Stimme und den außergewöhnlichen Kostümen ist sie ein Erlebnis sondergleichen. Das Duo Schwarzblond ist bunt und schrill. Sie sind poetisch und sexy. Kontrastreich wie Himmel und Hölle, wie schwarz und blond. Sie sind romantisch und rockig, frech und lieb. Sie machen Faxen und Gänsehaut, lassen schweben und holen den Boden zurück.

Die Karten kosten 22 Euro inkl. Begrüßungssekt. Sie können telefonisch unter 030-515 314 07 oder per Email unter info@schloss-friedrichsfelde.de bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde und an allen Vorverkaufskassen. Weitere Konzerte unter: www.schloss-friedrichsfelde.de.

 

Neujahrskonzert: Klavierkonzert mit Starpianistin Min Ji Song, Donnerstag, Neujahr, 15.00 Uhr, Tierpark Berlin

Die aus Südkorea stammende Ausnahmepianistin Min Ji Song wird feierlich zu diesem Konzert das Neue Jahr eröffnen und das vergangene Jahr verabschieden. Zu hören sein werden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Min Ji Song erhielt bereits mit 4 ½ Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Mutter und gewann bereits mit fünf Jahren den ersten Preis im Jugendlandeswettbewerb von Korea.

Min Ji Song, die bereits in jungen Jahren an zahlreichen Wettbewerben teilnahm und inzwischen zahlreiche renommierte internationale Preise gewonnen hat, wird beim Neujahrskon-zert die Konzertbesucher auf dem Klavier verzaubern und musikalisch entführen. Das Ausnahmetalent Min Ji Song hat bereits mehrfach die Konzertgäste auf Schloss Friedrichsfelde begeistert und vor ausverkauftem Hause gespielt. Zu Beginn des neuen Jahres 2012 wird sie mit Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven die Schlossgäste auf das neue Jahr einstimmen. Als Begrüßung erhalten Sie auf Schloss Friedrichsfelde bei diesem Konzert ein Glas Sekt und können so sich auf das historische Ambiente einstimmen. Das Neujahrskonzert könnte keine schönere Kulisse vorfinden als auf Schloss Friedrichsfelde. Der Abend lässt einen in das stimmungsvolle und historische Ambiente einer längst vergangenen Zeit eintauchen. Schon Prinz Louis Ferdinand von Preussen, Zar Alexander II., Napoleon und Marlene Dietrich haben hier große musikalische Feste gefeiert.

Der Eintritt beträgt 22 Euro inkl. Begrüßungssekt. Die Karten zu diesem Konzert können tele-fonisch unter 030-515 314 07 oder per Email unter info@schloss-friedrichsfelde.de bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde und an allen Vorverkaufskassen. Weitere Konzerte unter: www.schloss-friedrichsfelde.de.

 

Foto: Min Ji Song

 
 
 

…..und werden Sie Pate im Zoo, Tierpark oder Aquarium.

Wie viele Rentiere hat Santa Claus? Na, wissen Sie es? Es sind genau neun Stück! Sie brauchen sich aber nur für eines entscheiden, wenn Sie eine Rentier-Patenschaft im Zoo übernehmen wollen. Diese kostet 1.000,00 Euro pro Jahr. Vor wenigen Monaten kam ein Pärchen Europäischer Waldrentiere zur Welt. Insgesamt leben in dem Gehege zwischen Antilopenhaus und Robbenfelsen jetzt zwei männliche und fünf weibliche Hirsche, deren Heimat Finnland und Teile von Russland ist. Drei von ihnen haben bereits einen Namen: „Socke“, Gunna“ und „Ragna“. Übrigens sind die Rentiere die einzigen Hirsche, bei denen auch die Weibchen ein Geweih tragen.

 

Foto: Zoo Berlin

Das Patenschaftsangebot des Tierparks zu Weihnachten ist ein bisschen kuscheliger. Hier geht es um einen zottigen Poitou-Esel, der zu der gefährdeten Rasse der Großesel gehört. Der Pitou-Esel ist mit seinem Gewicht von bis zu 450 kg der schwerste Esel der Welt. Seine Heimat ist der Westen Frankreichs. Eine jährliche Patenschaft kostet 700.00 Euro.

 

Foto: Tierpark Berlin

Das Zoo-Aquarium schlägt eine Patenschaft über einen Schwarzspitzenriffhai vor. In freier Ozean-Natur erkennt man das Herannahen eines dieser auch für Menschen gefährlichen Haie daran, dass seine große Rückenflosse mit der schwarzen Spitze vollständig aus dem Wasser ragt. Wenn er nachts jagt, kann es sein, dass er tagsüber in einem Riff ausruht oder sogar schläft. Die Schwarzspitzenriffhaie befinden sich im Haifischbecken neben den fünf großen Landschaftsaquarien. Eine jährliche Patenschaft kostet 500,00 Euro.

 

Foto: Zoo Berlin

Zoo, Tierpark und Aquarium sind für tausende von Tieren zu einer neuen Heimat geworden, wo sie gehegt und gepflegt werden und wo sie sich wohl fühlen. Damit das so bleiben kann, sind auch Patenschaften für einzelne Tiere nötig. Diese Patenschaften sind jederzeit möglich und kosten jährlich zwischen 50 und 5.000 Euro (je nach Größe und Pflegeaufwand des Tieres). Bei einer Patenschaft ab 200 Euro wir der Name des Paten auf einem Schild am Gehege angebracht.

Auskünfte über Patenschaften erhalten Interessenten unter folgenden Rufnummern:

Zoo:
Dewi Reinhard (030) 25401-400
E-Mail: d.reinhard@zoo-berlin.de

Aquarium:
Christine Koch (030) 25401-214
E-Mail: c.koch@aquarium-berlin.de

Tierpark:
Regina Bütow (030) 51531-104
E-Mail: r.buetow@tierpark-berlin.de

 
 
 

Mit Zoo, Tierpark Berlin und Wall AG auf Zeitreise

In weniger als 30 Sekunden verwandelten sich Schauspielerin Brigitte Grothum, Entertainer Dieter Thomas Heck, Boxtrainer Ulli Wegner und die Schauspieler Dieter Hallervorden und Walter Plathe in begeisterte, sechsjährige Zoobesucher. Die digitale Technik macht‘s möglich. Diese sogenannten Morphing Spots sind noch bis Januar 2012 im Infotainmentprogramm der Wall AG auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße zu sehen. Unter dem Motto „Einfach mal wieder jung fühlen im Zoo und im Tierpark Berlin" präsentierten Gabriele Thöne, Kaufmännischer Vorstand und Geschäftsführerin von Zoo und Tierpark Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, Direktor von Zoo und Tierpark Berlin, und Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG, mit den Prominenten die Spots im U-Bahnhof Friedrichstraße. „Die Liebe zum Zoo und zum Tierpark Berlin beginnt meistens schon in der Kindheit. Dieses Gefühl ist zeitlos und begleitet oft durch das ganze Leben“, sagt Gabriele Thöne. Die fünf Spots sind das Highlight der aktuellen Kampagne von Zoo und Tierpark Berlin (siehe auch Rendezvous: Berliner Fauna trifft Persönlichkeiten).

 

Foto: Peter Griesbach

Von links nach rechts: Ulli Wegner, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, Brigitte Grothum, Dieter Hallervorden, Gabriele Thöne, Daniel Wall.

Wilde Szenen gab es am 7. Dezember 2011 auch auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße, als die promi-nenten Unterstützer von Zoo und Tierpark Berlin die neuen „Morphing Spots“ präsentierten, mit denen das jugendliche Gefühl zum Ausdruck gebracht wird, das ein Besuch im Zoo oder Tierpark nach sich zieht.

 

Foto: Peter Griesbach

Gabriele Thöne präsentiert die „Morphing Spots“ auf dem U-Bahnsteig der U6 im Bahnhof Friedrichstraße, wo sie noch bis Januar 2012 im Infotainmentprogramm der Wall AG zu sehen sein werden.

 
 
 

An der Junior Zoo-Universität Berlin, die vom Zoologischen Garten und Tierpark Berlin gegründet wurde, studieren gegenwärtig 50 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10-12 Jahren. Das Studium ist eine zweisemestrige Reise durch alle Kontinente. Im Geiste der Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt werden Zoo und Tierpark zum Ausgangspunkt naturwissenschaftlicher Wissensvermittlung, von Entdeckungen und Expeditionen.

 

Seit gut drei Monaten bietet die JZUB wieder 50 Studenten zwischen 10 und 12 Jahren interessante naturwissenschaftliche Informationen in Form einer Reise um die Welt. Ein Höhepunkt im Dezember war das Begleitprogramm, in dem der Botschafter Ecuadors, Herr Jurado, und die Medizinethnologin Frau Dr. Montag aus Ecuador berichteten. Im überfüllten Lichtensteinsaal erfuhren die Besucher von der Einzigartigkeit der Galapagos-Inseln, aber auch von den Problemen dieser Vulkaninseln durch Besiedlung und Tourismus. Ecuador unternimmt große Anstrengungen, die Interessen der Natur und der Menschen auf den Inseln zu vereinbaren. Die Galapagos-Inseln gaben unter anderem Darwin den Anstoß zur Entwicklung der Evolutionstheorie. Frau Dr. Montag machte uns mit dem Yasuni-Nationalpark bekannt, einem „hot spot“ der Biodiversität. Nirgends sonst im Amazonasgebiet oder in ganz Südamerika gibt es so viele verschiedene Arten von Pflanzen und Tieren auf einer vergleichbaren Fläche, davon viele Arten, die nur dort vorkommen. Auch zwei Völker leben dort, von denen Frau Dr. Montag eines am Beispiel eines zwischen dem Yasuni und der Großstadt Lima lebenden Angehörigen vorstellte. Auch das Yasuni-Gebiet ist nich frei von Problemen, die Frau Dr. Montag ebenfalls vorstellte.

Das nächste Begleitprogramm wird am 11. Februar ebenfalls im Lichtensteinsaal stattfinden. Dr. Sittler wird „Von Lemmingen und Eisbären - Forschung auf Grönland“ berichten.

Am 17. Dezember werden Studenten und Alumnis der JZUB sich aktiv an der Pinguinparty beteiligen und die „Kürzeste Weihnachtsgeschichte der Welt“ in 11 Sprachen vortragen.

Danach beginnen die Weihnachtsferien. Wir wünschen allen jetzigen, ehemaligen und zukünftigen Studenten und ihren Familien ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

 

Foto: Carlos Frey

Wissensvermittlung muss nicht trocken sein. Viel gelacht wurde bei der Veranstaltung „Leben und Natur im Paradies – Ecuador zwischen Galapagos und Yasuni“ der Junior Zoo-Universität (JZUB) am 10. Dezember 2011 im Lichtensteinsaal des Zoo Berlin. Von links nach rechts: Medizinethnologin Dr. Montag, Botschafter Jurado, Gabriele Thöne und Dr. Harro Strehlow

 
 
 

Die Morphing Spots mit Schauspielerin Brigitte Grothum, Entertainer Dieter Thomas Heck, Boxtrainer Ulli Wegner und den Schauspielern Dieter Hallervorden und Walter Plathe sind das Highlight der aktuellen Kampagne von Zoo und Tierpark Berlin und setzen das jugendliche Gefühl bei einem Zoobesuch effektvoll in Szene. Morphing Spots kommen hauptsächlich in der Filmindustrie zum Einsatz und basieren auf Fotografien und computergestützten Spezialeffekten. Die Spots sind auf den digitalen Flächen im U-Bahnhof Friedrichstraße zu sehen. Und bei unserem Youtube-Kanal von „hauptstadtzoo“:

http://www.youtube.com/user/hauptstadtzoo

 

Haben Sie noch Fragen? Dann schreiben Sie uns doch unter info@zoo-berlin.de. Wir freuen uns auf Ihre Mails.

www.zoo-berlin.de

www.aquarium-berlin.de

www.tierpark-berlin.de

 
 
 

Diesmal wollen wir unsere Rätselfreunde ein wenig auf Weihnachten einstimmen. Alle 13 gesuchten Begriffe – waagerecht, senkrecht, diagonal oder rückwärts gelesen – haben etwas mit dem bevorstehenden Fest zu tun. Auf geht’s in die vorweihnachtliche Rate-Runde.

Weihnachtsrätsel

 

Die Antwort bitte per E-Mail bis 31. Dezember 2011 an:

rate-mal@berliner-fauna.de


Unter den richtigen Einsendungen entscheidet das Los über die Gewinner. Drei von ihnen erhalten jeweils zwei Freikarten für einen Tag im Zoo, Aquarium oder Tierpark (der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zoo- und Tierparkmitarbeiter und deren Angehörige dürfen leider nicht teilnehmen).

Hier die Auflösung aus der November-Fauna? Das war doch eine ganz schön harte Ratenuss, das lustige Silbenrätsel, oder?

Der Neuankömmling im Zoo, der erraten werden musste, heißt übrigens:

HIRSCHEBERWEIBCHEN

Und so musste die Lösung lauten:

1. Musikinstrument am ganzen Körper = hornhaut
2. Ausweis eines kopflosen kleinen Jungen    = impfpass
3. Laubbaumfrucht eines alten Pferdes = rosskastanie
4. Milchprodukt auf kleiner Schwesterntracht = sahnehäubchen
5. Chemisches Kobaltzeichen auf alter Ritterfestung = coburg
6. Träger eines Vierbeiners = hundehalter
7. Tonart in endlosem japanischen Gewand = eskimo
8. Griechisches Leben mit deutschem Adligen = biograf
9. Junges Fohlen an meinem Ego = enterich
10. Verbrennungsvogel = rauchschwalbe
11. Aufruf zum größer werden an ein Weihnachtslicht = wachskerze
12. 24 Stunden mit einer Kragenschleife = eintagsfliege
13. Ist angesagt, riecht aber komisch = instinkt
14. Doppelter Lateiner mit h-losem männlichen Nachkommen = bison
15. Heißgetränk über den Fußballtorpfosten = caffè latte
16. Weibliche Märchengestalten mit Volltreffer = hexenschuss
17. Frühstückscroissant vom Laubbaum = eichhörnchen
18. Musikinstrument in der Gesichtsmitte = nashorn

 

So feiert man in anderen Ländern das Weihnachtsfest

Finnland:
In Finnland gedenkt man an Weihnachten nicht nur der Geburt Jesu Christi, sondern auch der verstorbenen Verwandten. Man geht gemeinsam zum Friedhof und schmückt die Gräber weihnachtlich mit vielen Kerzen und Kränzen. Viele Familien gehen am frühen Abend noch gemeinsam in die Sauna, um dann das große Festmahl zu feiern.

Großbritannien:
Bis 1752 wurde in Großbritannien Weihnachten noch am 6. Januar gefeiert, ehe sich auch dort die gregorianische Kalenderumstellung durchsetzte. Der Santa Claus wirft seine Geschenke durch den Kamin in die bereit gehängten Kinderstrümpfe. Wer sich im Türrahmen unter dem Mistelzweig befindet, darf ungefragt geküsst werden.

Indien:
Im hinduistischen Indien begehen die Christen das Weihnachtsfest mit Musik und Tanzveranstaltungen. Statt Tannenbäume werden Mangobäume, Bananenstauden und andere Gewächse im Garten geschmückt und die Stämme der Palmen mit Lichterketten verziert. In Südindien tauchen Öllämpchen aus Ton das Haus, das Dach und die Wände in schönes Licht. Geschenke bekommen nur die Kinder und die Angestellten.

Italien:
Hier steht nicht der Weihnachtsbaum, sondern die Krippe mit dem „Bambino Gesu“ im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Am 25. Dezember finden die Kinder morgens beim Aufstehen ihre Geschenke vor der Schlafzimmertür.

Japan:
Viele Japaner feiern am 25. Dezember den „Geburtstag von Santa Claus“, dem amerikanischen Weihnachtsmann. Ansonsten ist das Jahresende für die Japaner auch die Zeit des Schenkens – nur anders: Es werden Pflichtgeschenke an diejenigen verteilt, denen man im Verlaufe der Jahres zu besonderem Dank verpflichtet ist.

Russland:
Nachdem die Kommunisten den Nikolaus durch Großväterchen Frost mit seiner Helferin Schneeflöckchen ersetzt und die christlichen Feiertage abgeschafft haben, ist das Neujahrsfest in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten gerückt. Aus dem Christbaum wurde ein Neujahrsbaum, die Kinder bekommen ihre Geschenke zum Anfang des Jahres.

Schweden:
Der Weihnachtsbaum steht festlich mit Girlanden geschmückt in der Mitte des Wohnzimmers, damit die ganze Familie zum „Julfest“ um ihn herum tanzen kann. Am 1. Feiertag geht es früh um 6 Uhr zur Kirche, brennende Kerzen leuchten in den Fenstern.  Das Julfest endet erst am 13. Januar.

Spanien:
Heiligabend ist Familienfest mit Braten und Mitternachtsmesse. Dann wird bis zum 6. Januar weiter gefeiert. An diesem Tage gibt es die Bescherung für die Kinder. Schon in der Nacht beginnt die große Prozession auf echten Dromedaren zu Ehren der Heiligen Drei Könige. Gäste werden mit Turrón, einer süßen Weihnachtsspezialität aus Mandeln und Honig begrüßt.

 
 
 

Rendezvous mit S.E. Jorge Jurado

Er ist der Botschafter von Ecuador in Berlin: S.E. Herr Jorge Jurado. Beim letzten Begleitprogramm der Junior-Zoo Universität Berlin hat er über den faszinierenden Anden-Staat, die Wunder der Artenvielfalt und das Leben ursprünglicher Völker im Nationen übergreifenden Amazonasgebiert berichtet.

 

Foto: Carlos Frey

Ecuador gehört zu den artenreichsten Ländern der Welt. Mit seinem weltberühmten Archipel Galapagos ist es nahezu der irdische Garten Eden. Welches Tier aus Ihrer Heimat fasziniert Sie am meisten?

Der Brillenbär. Er ist sehr schön und kuschelig, und er steht für die Freiheit, da er einen ziemlich großen Bewegungsradius von ca. 800 m über dem Meeresspiegel bis ca. 4500 m (subtropisches, feucht-warmer Nebelwald – Hochgebirge) hat.

In den Anden gibt es faszinierende Projekte, die den vor dem Ausstreben bedrohten Condor schützen wollen. Im Zoo Berlin ist ja vor kurzem ein Condor geboren worden. Macht Sie das hoffnungsfroh?

Ja, selbstverständlich, weil das eine Vogelart ist, die sehr stark vom Aussterben bedroht ist. In Ecuador selbst versucht man, diesen Vogel sehr stark zu schützen und bemüht sich um dessen Vermehrung. Hierzu eine kleine Anekdote über eine Geschichte, die sich vor ca. 15 Jahren ereignete, als ein Wassertunnel gebohrt wurde für die Wassereinspeisung für Ecuadors Hauptstadt Quito. Plötzlich sah man am Ausgang des Tunnels, wie sich dort ein Condor-Pärchen zum Brüten eingenistet hatte. Das städtische Wasserunternehmen von Quito hat dann den Tunnelausgang um fast 100 Meter zur Seite versetzt, um die Vogeleltern und das Junge zu schützen. Dies zeigt, wie interessiert die Behörden Ecuadors sind, diese Tierart zu schützen.

Die Besucherströme auf die Galapagos-Inseln sollen ja eingeschränkt werden. Damit setzt sich Ecuador aktiv für die Erhaltung der einzigartigen Natur ein. Die Inseln zählen zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes auf der Mitte der Welt und beheimaten die endemischen Tierarten, wie etwa Blaufußtölpel, die weltweit nur dort zu finden sind. Mit dem Anliegen, die Natur- und Kulturschätze Ecuadors zu schützen, verbindet sich auch das neue Konzept eines „Bewussten Tourismus“, das das Ministerium gerade entwickelt. Werden wir dann vielleicht den wahrlich unglaublich putzig aussehenden Blaufußtölpel nicht mehr sehen können?

Die Besucherzahlen sind schon zum gegenwärtigen Zeitpunkt eingeschränkt, so dass nur jeweils eine bestimmte Besucherzahl die Inseln besuchen kann. Sollte es jedoch Anzeichen geben, dass die Natur zu stark gestört wird, würde man darüber nachdenken, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden müssten. Ich denke schon, dass man den Blaufußtölpel weiter sehen können wird.

Wo Sie ja nun mit so viel Vielfalt gesegnet sind – gehen Sie trotzdem gerne in Zoos? Gibt es In Ecuador überhaupt Zoos?

Ich habe gemischte Gefühle, wenn ich im Zoo bin. Einerseits mag ich nicht sehen, dass Tiere eingesperrt sind. Andererseits verstehe ich, dass Zoos auch wichtige Aufgaben erfüllen für die Allgemeinbildung der Bevölkerung und für bestimmte Forschungsarbeiten. In Ecuador gibt es mehrere Zoos. Der wichtigste befindet sich in der Nähe der Hauptstadt Quito.

Was schätzen Sie am Zoo und Tierpark Berlin?


Den Tierpark kenne ich nur noch aus meiner Studentenzeit in Berlin in den 80er Jahren. Der Berliner Zoologische Garten hat mir immer sehr gut gefallen wegen seiner großen Vielfalt. Für die relativ gesehen kleine Fläche wurden gute Lebensbedingungen für die Tiere geschaffen.

Wir haben Herrn Botschafter Jurado auch nach seinem Lieblingstier gefragt, werden es aber hier nicht verraten. Wenn Sie das Interview mit ihm aber aufmerksam lesen, dann werden Sie vermutlich von selbst auf sein Lieblingstier kommen. In der nächsten Ausgabe der Berliner Fauna können Sie dann erfahren, ob Sie richtig geraten haben.

In der letzten Ausgabe der Fauna haben wir Sie nach dem Lieblingstier von Catherine Dussmann gefragt. Haben Sie es erraten? Es ist das Pferd.

 

Zoologischer Garten Berlin AG
Hardenbergplatz 8
10787 Berlin

Telefon + 49 (0)30 - 254 01 - 0
Telefax + 49 (0)30 - 254 01 - 255
E-Mail: info@zoo-berlin.de

Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg
92 HRB 4306 NZ

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz
DE136782336

Vorsitzender des Aufsichtsrats
Frank Bruckmann

Vorstand
Dr. Bernhard Blaszkiewitz
Gabriele Thöne

Redaktion: Claudia Bienek (V.i.S.d.P), Thomas Mac Pfeifer, Heidi Müller


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